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Diakonische Kirchenentwicklung - ein Kernthema der Trierer Bistums-Synode

Die diakonische Kirchenentwicklung ist ein zentrales Anliegen der Bistumssynode. Hier stellen wir Ihnen ab Mitte/Ende Februar 2020 nach und nach Informationen zu diesem zentralen Thema der Synodenumsetzung zur Verfügung.

„Entwicklung zu einer diakonischen Kirche
Die Ortskirche von Trier entwickelt sich zu einer diakonischen Kirche, die Menschen in Armut, Bedrängnis und Not wahrnimmt. Sie lässt sich von ihnen berühren, handelt mit ihnen solidarisch und lässt sich von ihnen evangelisieren.“

(Anlage zum Abschlussdokument 1.1)

„Diakonische Kirchenentwicklung“ als Schwerpunkt pastoralen Wirkens

Bewusster den diakonischen Auftrag leben

Bewusster und mehr als bisher den diakonischen Auftrag zu leben: Diesem Anliegen der Synode will die Kirche im Bistum Trier sich verstärkt widmen. Mit dem Hirtenbrief zur Österlichen Bußzeit am 1. März 2020 betont Bischof Dr. Stephan Ackermann diesen Schwerpunkt, der sich in den nächsten Jahren auf verschiedene Arten und auf unterschiedlichen Ebenen entfalten soll.

Lesen Siemehr dazu in dieser Nachricht.

Diakonische Kirchenentwicklung - Was ist das?

Was macht "Kirche" aus? Da ist die Rede von verschiedenen "Grundvollzügen", also so etwas wie Säulen, die das Ganze tragen: Da ist der Gottesdienst, die Liturgie - nach einem griechischen Wort mit "leiturgia" benannt. Und genauso wichtig ist das Glaubenszeugnis mit der Verkündigung der Frohen Botschaft im Leben (griechisch "martyria"). Als dritte - gleichberechtigt wichtige - Säule kommt die tätige Nächstenliebe hinzu, die "diakonia", die sich - nicht nur, aber gerade auch - in der institutionellen Caritas zeigt. So bildet sich Gemeinschaft (griechisch "koinonia"). Alles zusammen macht - mit dem Gesicht der Menschen, die daran mitwirken - die Kirche aus, die auf dem Weg ist, ihrem Sinn und Ursprung immer mehr gerecht zu werden. Keine Säule kann einfach wegfallen, ohne dass das Ganze aus dem Gleichgewicht und ins Wanken kommt.

Diakonische Kirchenentwicklung meint also, das als eine Perspektive und ein Ziel der Kirche zu sehen, was Nächstenliebe ausmacht: die in vielfacher Hinsicht Armen, Kleinen, An den Rand-Gedrängten nicht nur - schlimmstenfalls von oben herab - in den Blick zu nehmen, sondern als Partnerinnen und Partner auf dem gemeinsamen Weg zu verstehen. Denn so wird Kirche sichtbar und lebendig. In diesem Sinn ist Diakonie auch - ganz wörtlich - "Gottes-Dienst" und missionarisches Glaubenszeugnis und stiftet Gemeinschaft.

Im Bistum Trier haben sich im Zuge der Bistumssynode Menschen diesem Anliegen angenommen. Auf dieser Seite sollen dazu Anregungen, Überlegungen und Impulse zum Weiterdenken und Mitmachen zu finden sein.

"Wir wollen eine Kirche, die stärker missionarisch und diakonisch ausgerichtet ist."

Bischof Dr. Stephan Ackermann im Interview mit dem Paulinus, 26. Januar 2020

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