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Umsetzungsgesetz bleibt weiter ausgesetzt

Dem Auftrag der Synode gerecht werden – Bedenken Rechnung tragen

Aufgrund der römischen Intervention vom November 2019 nach Beschwerden gegen den Erlass des Umsetzungsgesetzes (Oktober 2019) bleibt dieses weiterhin ausgesetzt; die bisher geplanten Modelle geben daher nur einen Zwischenstand wieder, die hier eher dokumentarisch wiedergegeben werden. Es finden Gespräche mit den römischen Behörden sowie Beratungen der Diözesanen Gremien statt, wie die Ergebnisse der Bistumssynode weiter umgesetzt werden können.

Aktuelle Entwicklungen finden Sie unter herausgerufen.bistum-trier.de

Vgl. auch die Nachrichten

 

Vorwort von Bischof Dr. Stephan Ackermann zur Zeitung EinBlicke 3

"...vieles miteinander im Tun lernen"

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen im Bistum Trier,

am 15. Oktober (2019) habe ich das „Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013 – 2016“ in Kraft gesetzt. Dem ging eine Anhörungsphase voraus, in der wir alle amtierenden Räte und Gremien auf Pfarrei-, Dekanats- und Bistumsebene sowie viele Einzelpersonen um ihre Einschätzung zu diesem Gesetz gebeten haben. Die Beteiligung an der Anhörung war überragend hoch und hat mir gezeigt, dass es gerade den amtierenden Gremien, aber auch vielen anderen Menschen in unserem Bistum sehr wichtig ist, welchen Weg unsere Kirche im Bistum Trier einschlägt. Die Menschen haben sich intensiv mit den einzelnen Themen auseinandergesetzt und mir und den anderen Verantwortlichen in der Bistumsleitung konstruktive Rückmeldungen und kritische Hinweise gegeben oder auch Besorgnis geäußert.

Wir befinden uns auf dem richtigen Weg!

Da wundert es vielleicht ein wenig, wenn ich nach wie vor der Meinung bin, dass wir uns mit der Umsetzung der Ergebnisse unserer Synode insgesamt auf dem richtigen Weg befinden. Dabei haben wir die Kritikpunkte und Befürchtungen sehr ernstgenommen. Sie haben uns gezeigt, dass wir an manchen Stellen Pläne verändern mussten; in anderen Fällen scheint es mir nach wie vor eher ein Informations- oder Kommunikationsproblem zu geben. Für alle unstrittig ist das Bewusstsein, dass wir nicht so weitermachen können wie bisher, wenn wir der Frohen Botschaft Gehör verschaffen und unser Christsein auf vielfältige Weise leben wollen. Das haben mir auch die vielen, manchmal handschriftlichen, Bemerkungen auf den Anhörungsbögen gezeigt. In Briefen von Gremien oder Gruppen konnte ich lesen, dass sie aus Anlass der Anhörung auch intensiv darüber diskutiert haben, wozu und wie sie vor Ort Kirche sein wollen.

Ich bitte Sie, sich auf den gemeinsamen Weg einzulassen!

Deshalb bitte ich Sie gerade in dieser Übergangszeit herzlich, sich auf unseren gemeinsamen Weg einzulassen. Die Zeitung EinBlicke 3 mit den verschiedenen Informationen will dazu eine Hilfe sein. Ich bin überzeugt, dass wir vieles miteinander im Tun lernen werden. Und vor allem glaube ich fest daran, dass uns bei all unserem Tun und Wollen der Heilige Geist führt und begleitet, wenn wir nur achtsam sind auf seine Gegenwart.

Ihr Bischof
+ Stephan Ackermann, Bischof von Trier

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