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6. / 7. November 2021

Wahl der Räte im Bistum Trier 2021

Hinweise für die vom Hochwasser betroffenen Pfarreien

Menschen an unterschiedlichen Orten in unserem Bistum wurden von einer Flutkatastrophe heimgesucht, die nicht nur zahlreiche Existenzen zerstört hat, sondern auch weit über hundert Todesopfer gefordert hat. Ich weiß, wenn auch persönlich nicht unmittelbar betroffen, so doch aus eigener Anschauung um die Not und erlebe gleichzeitig eine unvorstellbare große Hilfsbereitschaft und Solidaritätsbekundungen aus dem ganzen Bistum und von überall her. 

Es ist selbstverständlich, dass in den betroffenen Pfarreien die im November anstehenden Wahlen derzeit keine Rolle spielen. In diesen Pfarreien werden die vorgesehenen Wahlen vermutlich nicht durchgeführt werden können. Eine generelle Regelung für diese Fälle ist schwierig, weil die Situation innerhalb der Dekanate und Pfarreiengemeinschaften sehr unterschiedlich ist. Klar muss aber sein:

Die Menschen stehen im Fokus, nicht die Wahlen.  

Ausführliche Informationen finden Sie im Schreiben, welches letzte Woche versendet wurde.

Audioinformationen: Darum geht es bei der Wahl der Räte 2021

Informationen zur Wahl der Räte im Bistum Trier 2021 gelesen von Judith Molior - mit freundlicher Unterstützung der Trierischen Tonpost.

Diese Informationen aktualisieren, ergänzen und präzisieren die grundlegenden Erstinformationen aus dem März 2021. Diese wurden u.a. erweitert um Hinweise und Verweise auf die Leitfäden zur Vorbereitung der Wahl der Räte 2021, die zeitgleich zur Verfügung gestellt werden:

  • Leitfaden: Aufgabe aller Pfarreienräte – Festlegung Höchstzahl der Mitglieder
  • Leitfaden: Wahl eines Pfarrgemeinderates oder Direktwahl in den Pfarreienrat
  • Leitfaden: Wahl eines Kirchengemeinderates
  • Leitfaden: Verwaltungsratswahl – unmittelbar durch die Kirchengemeindemitglieder
  • Hinweise zu den Wahlordnungen

Klicken Sie sich hier durch die Wahlplakat- und Postkartenmotive der Wahlen 2021


  • Wahltermin Switch

    Da die Übergangsmandate in den pastoralen Gremien spätestens am 31.12.2021 enden, finden am 6. und 7. November 2021 Wahlen zu den entsprechenden Räten im Bistum Trier statt.

  • Wer wählt? Switch

    Grundsätzlich finden in allen Pfarreien des Bistums Wahlen zu den pastoralen Gremien statt. Unter bestimmten Umständen (s.u.) finden außerdem Wahlen zum Verwaltungsrat statt.

    Ausnahme: In den Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft, die bereits zum 01.01.2022 neu zusammengelegt werden, finden im Jahr 2021 keine Wahlen statt. Diese Pfarreien wählen stattdessen Anfang 2022 den ersten gemeinsamen Pfarrgemeinderat (und im Anschluss daran den Verwaltungsrat) bzw. den ersten gemeinsamen Kirchengemeinderat.

  • Welche Räte werden gewählt? Switch

    Entsprechend der in den Pfarreien getroffenen Entscheidungen finden folgende Wahlen statt:

    • Wahl eines Pfarrgemeinderates oder
    • Wahl eines Kirchengemeinderates oder
    • eine „Direktwahl in den Pfarreienrat“.
    • In Pfarreien, in denen derzeit das Gremienmodell „Pfarreienrat Direkt“ zur Anwendung kommt und die sich bei der kommenden Wahl für das Wahlmodell „Direktwahl in den Pfarreienrat“ oder „Pfarrgemeinderat“ entscheiden, muss zusätzlich zur Wahl des pastoralen Gremiums am 6./ 7. November eine Urwahl zum Verwaltungsrat stattfinden. (Diese Wahl bezieht sich nur auf diejenigen Mitglieder, deren Amtszeit endet.)
    • In Pfarreien, in denen derzeit das Gremienmodell „Kirchengemeinderat“ zur Anwendung kommt und die sich bei der kommenden Wahl für das Wahlmodell „Direktwahl in den Pfarreienrat“ oder „Pfarrgemeinderat“ entscheiden, muss zusätzlich zur Wahl des pastoralen Gremiums am 6./ 7. November 2021 eine Urwahl zum Verwaltungsrat stattfinden. (In diesem Fall wird der Verwaltungsrat komplett neu gewählt.)
    • In Pfarreien, in denen derzeit das Gremienmodell „Pfarrgemeinderat“ zur Anwendung kommt und die sich für das Gremienmodell „Direktwahl in den Pfarreienrat“ entscheiden, finden in Zukunft ebenfalls Urwahlen zum Verwaltungsrat statt. Die nächsten Urwahlen finden aber nicht am 6./ 7. November 2021 statt, weil die Amtszeit der Verwaltungsratsmitglieder erst Ende 2023/ Anfang 2024 endet. (Diese Wahl bezieht sich nur auf diejenigen Mitglieder, deren Amtszeit endet. Der Termin für die dann notwendig werdende Urwahl wird zu gegebener Zeit festgelegt.)
    • Die Pfarreienräte konstituieren sich zeitnah nach der Wahl der Räte 2021. (Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.)

    Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden

  • Aufgabe und Auftrag für alle amtierenden Pfarreienräte (Pfarreienrat und PfarreienratDirekt) Switch

    Festlegung der Höchstzahl der von den jeweiligen Pfarreien zu delegierenden oder direkt zu wählenden Mitglieder 

    Bislang wurde die Anzahl der von den Pfarrgemeinderäten und Kirchengemeinderäten in den Pfarreienrat zu delegierenden Mitglieder (außer beim Pfarreienrat Direkt) erst nach den Wahlen festgelegt. Diese Regelung hat sich geändert: Ab sofort legt der amtierende Pfarreienrat diese Anzahl vor den Wahlen fest.

    Diese Neuregelung ist notwendig, weil bei der Wahl der Räte 2021 erstmals jede Pfarrei die Möglichkeit zu einer „Direktwahl in den Pfarreienrat“ hat. Entsprechend muss die maximale Anzahl der von den jeweiligen Pfarreien zu wählenden Mitglieder in allen Pfarreiengemeinschaften schon zu Beginn der engeren Wahlvorbereitung feststehen.

    Deswegen müssen alle Pfarreienräte (egal ob Pfarreienrat oder Pfarreienrat Direkt) die Höchstzahl der von den Pfarreien zu delegierenden oder direkt in den Pfarreienrat zu wählenden Mitglieder spätestens drei Monate vor den Wahlen am 6./ 7. November festlegen.

    Hierbei gilt folgende Regelung:

    Der amtierende Pfarreienrat setzt die Höchstzahl der von den jeweiligen Pfarreien zu delegierenden oder direkt zu wählenden Mitglieder im Einvernehmen mit den amtierenden Pfarrgemeinderäten oder den amtierenden für die Pfarrei direkt in den Pfarreienrat gewählten und berufenen Mitglieder und dem Pfarrer oder amtierenden Kirchengemeinderäten spätestens drei Monate vor dem allgemeinen Wahltermin fest.

    Kann Einvernehmlichkeit nicht erzielt werden, richtet sich die Höchstzahl der zu delegierenden oder direkt zu wählenden Mitglieder nach der Anzahl der Katholikinnen und Katholiken:

    bis 3000 Katholikinnen und Katholiken: 2 Mitglieder,

    von 3001-6000 Katholikinnen und Katholiken: 3 Mitglieder,

    ab 6001 Katholikinnen und Katholiken: 4 Mitglieder.

    Die jeweiligen Pfarreien können dann im Rahmen der festgelegten Höchstzahl entscheiden, wie viele Mitglieder sie in den Pfarreienrat delegieren oder wählen wollen.

    Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden

  • Wir wählen den Rat von der Pfarrei: Informationen in leichter Sprache Switch

    Zu einer Pfarrei gehören viele Menschen.

    Diese Menschen sind katholisch. Diese Menschen beten in der gleichen Kirche. In der Pfarrei können viele Menschen mit-machen. Zum Beispiel:

    • Sie können Gottes-Dienst feiern.
    • Sie können über Gott sprechen.
    • Sie können Menschen helfen.

    So entsteht eine Gemeinschaft von vielen Menschen.

    Jede Pfarrei hat einen Rat.

    Ein Rat ist eine Gruppe von Frauen und Männern. Die Frauen und Männer treffen sich mit dem Pfarrer. Sie reden über das Leben in der Pfarrei. Sie überlegen: Was ist uns wichtig? Was wollen wir tun?

    Jeder kann dabei sagen: Das kann ich gut. Das möchte ich machen. Im Rat kann jeder etwas anderes tun. Jeder soll machen was er gut kann.

    Für den Rat von der Pfarrei gibt es eine Wahl. Alle Menschen von der Pfarrei können gewählt werden. Alle Menschen von der Pfarrei können sagen: Ich will im Rat mit-machen!

    So können Sie mit-machen:

    Die Wahl ist am 6. und 7. November 2021.

    • Sie können wählen.
    • Sie können Mitglied werden.
    • Sie können Mitglieder vor-schlagen.

    Wählen

    Sie bekommen einen Wahl-Zettel. Auf dem Wahl-Zettel stehen Namen von verschiedenen Personen. So können Sie wählen: Sie lesen die Namen. Sie können mehrere Personen wählen. Sie machen mit einem Stift ein Kreuz hinter den Namen. So entscheiden Sie: Diese Personen sollen im Rat sein.

    Alle Informationen in leichter Sprache zum Herunterladen als PDF-Datei

Drei unterschiedliche Wahlmodelle

Bei der Wahl 2021 stehen den Pfarreien drei Modelle für die Wahl des pastoralen Gremiums zur Auswahl

  • Modell 1: Wahl eines Pfarrgemeinderates
  • Modell 2: Wahl eines Kirchengemeinderates
  • Modell 3: „Direktwahl in den Pfarreienrat“

Jede Pfarrei kann sich entsprechend der örtlichen Gegebenheiten frei für eines dieser drei Modelle entscheiden. Somit ist es möglich, passgenau, situationsgerecht und flexibel auf die unterschiedlichen Situationen in der Pfarrei zu reagieren.
 

Erläuterungen zu den Modellen

  • Modell 1 - Wahl eines Pfarrgemeinderates

    Weiterhin kann sich jede Pfarrei dazu entscheiden, bei der Wahl 2021 einen Pfarrgemeinderat zu wählen.

    Der amtierende Pfarrgemeinderat legt die Zahl der Mitglieder des künftigen Rates im Rahmen der Wahlordnung fest.

    Der Pfarrgemeinderat wählt Mitglieder des Verwaltungsrats. (Da die letzten Verwaltungsratswahlen 2019 bzw. 2020 stattgefunden haben, stehen jetzt allerdings keine Wahlen an.)

    Der neu gewählte Pfarrgemeinderat delegiert Vertreterinnen und Vertreter in den Pfarreienrat.

    Die Zahl der von den einzelnen Pfarreien zu wählenden Mitglieder des Pfarreienrates wird vom derzeit amtierenden Pfarreienrat zu Beginn der Wahlvorbereitungen festgelegt

  • Modell 2: Wahl eines Kirchengemeinderates

    Statt eines Pfarrgemeinderates kann die Pfarrei auch einen Kirchengemeinderat wählen. Der Kirchengemeinderat nimmt sowohl die Aufgaben des Pfarrgemeinderates als auch die Aufgaben des Verwaltungsrates wahr.

    In den Pfarreien, in denen es bislang noch keinen Kirchengemeinderat gegeben hat, ist die Zustimmung des Verwaltungsrates Voraussetzung für die Wahl dieses Modells.

    Die Zahl der zu wählenden Mitglieder ist durch die Wahlordnung festgelegt und orientiert sich an der Zahl der Katholikinnen und Katholiken in der Pfarrei.

    Der neu gewählte Kirchengemeinderat delegiert Vertreterinnen und Vertreter in den Pfarreienrat.

    Die Zahl der von den einzelnen Pfarreien zu wählenden Mitglieder des Pfarreienrates wird vom derzeit amtierenden Pfarreienrat zu Beginn der Wahlvorbereitungen festgelegt.

  • Modell 3: Direktwahl in den Pfarreienrat

    Die Pfarrei verzichtet auf die Wahl eines eigenen Pfarrgemeinderates oder eines Kirchengemeinderates. Stattdessen werden ihre Vertreterinnen und Vertreter direkt in den Pfarreienrat gewählt.

    Die Zahl der von den einzelnen Pfarreien zu wählenden Mitglieder des Pfarreienrates wird vom derzeit amtierenden Pfarreienrat zu Beginn der Wahlvorbereitungen festgelegt.

    Das Modell 3 stellt eine Weiterentwicklung des bisherigen Modells „PfarreienratDirekt“ dar:

    Bislang war eine Direktwahl in den Pfarreienrat nur möglich, wenn sich alle Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft für das Modell „PfarreienratDirekt“ entschieden haben.

    Diese Bedingung entfällt: Jede Pfarrei kann für sich allein entscheiden, ob sie eine „Direktwahl in den Pfarreienrat“ will oder nicht. Ihre Entscheidung ist völlig unabhängig von der Entscheidung der anderen Pfarreien in der Pfarreiengemeinschaft.

    Damit gewinnen die Pfarreien bei der Auswahl des für sie passenden Wahlmodells an Flexibilität und können situationsgemäße Entscheidungen treffen.

    Zukünftige Pfarreienräte können sich deswegen sowohl aus von Pfarreien delegierten als auch aus direkt gewählten Mitgliedern zusammensetzen. (Bisher waren alle Mitglieder des Pfarreirates entweder delegiert oder direkt gewählt.)

    Beispiel: Eine Pfarreiengemeinschaft besteht aus den Pfarreien A-Dorf, B-Dorf, C-Dorf und D-Dorf. A-Dorf hat einen Pfarrgemeinderat gewählt und delegiert daher seine 3 Mitglieder in den Pfarreienrat. Das ist auch bei B-Dorf der Fall, weil B-Dorf einen Kirchengemeinderat gewählt hat. C-Dorf und D-Dorf haben sich für eine Direktwahl ihrer 3 Mitglieder in den Pfarreienrat entschieden. Deswegen besteht der neue Pfarreienrat aus 6 delegierten (3 aus A-Dorf und 3 aus B-Dorf) und 6 direkt gewählten ehrenamtlichen Mitgliedern (3 aus C-Dorf und 3 aus D-Dorf).

    Selbstverständlich ist es weiterhin möglich, dass sich alle Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft für eine „Direktwahl in den Pfarreienrat“ entscheiden.

    Das Modell 3 bietet folgende Chancen:

    Es trägt dazu bei, dass auch Pfarreien an den pastoralen und strukturellen Entscheidungsfindungen beteiligt sind, die keinen eigenen Pfarrgemeinderat oder Kirchengemeinderat mehr wählen können oder wollen.

    Die Anzahl der notwendigen Kandidatinnen und Kandidaten wird stark reduziert.

    Doppelmitgliedschaften in mehreren Gremien (z.B. Mitgliedschaft im Pfarrgemeinderat und im Pfarreienrat) werden bei der Wahl dieses Modells vermieden. Das verringert die zeitliche Belastung der ehrenamtlich Engagierten.

    Die Wahl des „Modell 3“ eröffnet zusätzlich eine weitere Perspektive:

    In Pfarreien, die sich für eine „Direktwahl in den Pfarreienrat“ entscheiden, können lokale Teams (Netzwerke von Personen) vor Ort gebildet werden.

    Diese Teams tragen mit Sorge für die örtlichen pastoralen und diakonischen Belange der jeweiligen Pfarrei, etwa

    • in der Pflege bewährter liturgischer und spiritueller Traditionen (z.B. Erstkommunion, Fronleichnam, Wallfahrten)
    • in der Veranstaltung von Festen (z.B. Pfarrfest, Kirmes)
    • im diakonischen Engagement,
    • in der Vernetzung mit den örtlichen Vereinen etc.

     

Warum können unterschiedliche Räte gewählt werden?  
Warum gibt es bei den Wahlen 2021 drei unterschiedliche Modelle zur Auswahl?

Die örtlichen Gegebenheiten und Ausgangssituationen der Pfarreien in unserem Bistum sind sehr unterschiedlich:

  • Die Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften unterscheiden sich in ihrer Größe, in ihrem Charakter und ihrer Mentalität. Neben eher dörflich geprägten Pfarreien auf dem Land gibt es städtisch geprägte Pfarreien.
  • Unterschiedlich sind auch das kirchliche Leben in den Pfarreien und die Formen der Zusammenarbeit in den Pfarreiengemeinschaften.

Diese Unterschiedlichkeit spiegelt sich auch in der Arbeit der Räte wider:

  • Die Arbeit der Räte unterscheidet sich von Ort zu Ort.
  • Dies gilt auch für die Pfarreienräte.
  • In einigen Pfarreien gibt es genügend Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen, in anderen nicht.

Die unterschiedlichen Ausgangssituationen haben selbstverständlich Auswirkungen auf die anstehenden Wahlen in den Pfarreien. Diese Tatsache wird sehr ernst genommen und ihr soll in besonderer Weise Rechnung getragen werden:

Darum stehen den Pfarreien bei den Wahlen 2021 drei Modelle zur Auswahl.

Jede Pfarrei kann sich für ein Wahlmodell entscheiden, das für sie situationsgemäß und passgenau ist. Das ermöglicht ein Höchstmaß an Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Handlungsspielraum am Ort.

Deswegen können unterschiedliche Räte gewählt werden: Pfarrgemeinderat, Kirchengemeinderat oder „Direktwahl in den Pfarreienrat“.

Hinweise und Perspektiven

  • Möglichkeit zur gemeinsamen Vorbereitung der Wahlen Switch

    Diejenigen Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft, die sich für eine Direktwahl zum Pfarreienrat entscheiden, können die Wahlen mit einer weiteren oder mehreren Pfarreien gemeinsam vorbereiten und durchführen.

    Die Entscheidung darüber treffen die für die Wahlen verantwortlichen Gremien. [je nach örtlicher Gegebenheit: Der amtierende Pfarrgemeinderat oder der amtierende Kirchengemeinderat oder die amtierenden für die Pfarrei direkt in den Pfarreienrat gewählten und berufenen Mitglieder und der Pfarrer.]

    Wird die Wahl gemeinsam vorbereitet und durchgeführt, wählt jede Pfarrei je ein Mitglied in den Wahlausschuss.

    Für jede Pfarrei wird eine eigene Kandidatenliste aufgestellt.

    Diese Möglichkeit besteht sowohl bei der „Direktwahl in den Pfarreienrat“ als auch bei möglicherweise notwendigen Wahlen zum Verwaltungsrat. Für beide Wahlen sind zwar unterschiedliche Wahlausschüsse zu wählen. Die gewählten Personen können aber Mitglied in beiden Wahlausschüssen sein.

    Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden

  • Die Gremienarchitektur in den Jahren 2022-2025 Switch

    Grundsätzlich wird es in den Jahren 2022-2025 pastorale Gremien auf drei Ebenen geben:

    • auf der Ebene des Pastoralen Raumes
    • auf der Ebene der Pfarreiengemeinschaft und
    • auf der Ebene der Pfarrei.

    Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es allerdings auch nur zwei pastorale Ebenen. Das ist z.B. in folgenden Konstellationen der Fall:

    • bei Pfarreien, die bereits zusammengelegt sind und keiner Pfarreiengemeinschaft angehören,
    • bei Pfarreien, die ab dem 01.01.2022 zusammengelegt sind und aufgrund der Zusammenlegung keiner Pfarreiengemeinschaft mehr angehören,
    • bei Pfarreien, die sich für das Wahlmodell „Direktwahl des Pfarreienrates“ entscheiden und damit auf der Ebene der Pfarrei kein eigenes pastorales Gremium mehr haben.
  • Hinweise zu den gemeinsamen Wahlen in den zum 1. Januar 2022 neu zusammengelegten Pfarreien Switch

    Die Pfarreien, die bereits zum 1. Januar 2022 neu zusammengelegt werden, wählen im Jahr 2021 keinen Pfarrgemeinderat bzw. Kirchengemeinderat mehr. Es wird bei ihnen auch keine „Direktwahl in den Pfarreienrat“ stattfinden.

    Stattdessen wählen diese Pfarreien Anfang 2022 den ersten gemeinsamen Pfarrgemeinderat (und im Anschluss daran den Verwaltungsrat) bzw. den ersten gemeinsamen Kirchengemeinderat.

    Bei dieser ersten gemeinsamen Wahl kann durch das Wahlverfahren sichergestellt werden, dass Mitglieder aus jedem Gebiet der ehemaligen Pfarrei in den gemeinsamen Rat gewählt werden. Die geschieht bei einer Pfarrgemeinderatswahl durch eine „Wahl in Pfarrbezirken“ und bei einer Kirchengemeinderatswahl durch entsprechende Hinzuwahlen.

    In den zusammengelegten Pfarreien können lokale Teams (Netzwerke von Personen) auf dem Gebiet der ehemaligen Pfarreien gebildet werden.

    Diese Teams tragen mit Sorge für die örtlichen pastoralen und diakonischen Belange auf dem Gebiet der ehemaligen Pfarrei, etwa

    • in der Pflege bewährter liturgischer und spiritueller Traditionen (z.B. Erstkommunion, Fronleichnam, Wallfahrten),
    • in der Veranstaltung von Festen (z.B. Kirmes),
    • im diakonischen Engagement,
    • in der Vernetzung mit den örtlichen Vereinen etc.
  • Hinweis zu den Wahlen der Verbandsvertretung Switch

    Da die Übergangsmandate der Mitglieder der Verbandsvertretung der Kirchengemeindeverbände spätestens am 31.12.2021 enden, werden auch die Verbandsvertretungen in diesem Jahr von den zuständigen Gremien (Kirchengemeinderat bzw. Verwaltungsrat) gewählt. Hierzu wird es gesonderte Informationen geben. Das gilt selbstverständlich nicht für Pfarreien, die keinem Kirchengemeindeverband angehören.

Zeitleiste

  • 16. April 2021 Switch

    Der Bischof hat den Wahltermin bekanntgegeben: 06./ 07. November 2021.

  • April bis Juni 2021 Switch

    Austausch und Beratung in den Gremien. Die Sondierungsphase bietet eine gute Gelegenheit, Rückschau auf die Arbeit in den vergangenen Jahren zu halten und einen Ausblick auf die zukünftigen kirchlichen Entwicklungen vor Ort zu werfen.

  • Mai 2021 Switch

    Die Leitfäden für die Wahlvorbereitung und -durchführung sowie weitere Informationsmaterialien werden bereitgestellt.

  • Juni / Juli 2021 Switch

    Beginn der weiteren Wahlvorbereitung entsprechend der Wahlordnung, u.a.:

    • Beratung des gewünschten Wahlmodells
    • Gründung eines Wahlausschusses
    • Benennung einer/ eines Wahlbeauftragten
    • Erstellung eines Zeit- und Aufgabenplans zur Vorbereitung und Durchführung der Wahlen
    • Werbung für die Teilnahme an der Wahl
    • Beginn der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten etc.
  • Spätestens drei Monate vor der Wahl Switch

    Der amtierende Pfarreienrat legt die Höchstzahl der von den jeweiligen Pfarreien zu delegierenden oder direkt zu wählenden Mitglieder fest.

  • Spätestens acht Wochen vor der Wahl Switch

    Beginn der engeren Wahlvorbereitung entsprechend der Wahlordnung, u.a.:

    • Kandidatinnen- und Kandidatenaufruf
    • Veröffentlichung der Liste der Kandidatinnen und Kandidaten
    • Organisatorische Vorbereitung der Wahl etc.
  • 6./7. November 2021 Switch

    Wahl der Räte im Bistum Trier

Weiteres: