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Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ hat vor allem eine Missionarische Zielsetzung. Daher wird mit den Kartons, wo immer möglich, die Missionsbroschüre "Das größte Geschenk" verteilt. In diesem Comic geht es viel um "Sünde" und "Hölle". Weihnachten und die biblische Weihnachtsgeschichte werden nicht erwähnt.
Wo immer möglich, wird mit der Verteilung der Geschenke auch die Einladung zu einem ausführlichen Missionskurs verbunden. Nicht nur die Kinder, die die Kartons erhalten, auch ihre Eltern sollen für den evangelikalen missionarischen Kurs "Die größte Reise" gewonnen werden. Der Kurs wurde von der "Billy Graham Evangelistic Association entwickelt. "Geschenke der Hoffnung“ sammelt auch Spenden für diesen Kurs.
Die Aktion richtet sich ausdrücklich auch an Angehörige nichtchristlicher Religionen, die das christliche Weihnachtsfest nicht feiern. Im Rahmen der weltweiten Aktion werden Geschenkkartons auch in Ländern verteilt, in denen mehrheitlich oder fast ausschließlich Buddhisten, Hindus oder Muslime leben, beispielsweise im Irak. Dabei kommt es immer wieder zu Konflikten.
Viele christliche Kirchen und viele Angehörige anderer Religionen lehnen die Verteilung von Geschenken und die damit beabsichtigte Missionierung von Juden, Muslimen, Buddhisten und Hindus ab. Sie betrachten dieses Vorgehen als respektlos oder empfinden es als Provokation.