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Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

  • Newsletter Juni 2018 - Überblick zur Arbeit der Teilprozess-Gruppen Switch

    Im Newsletter Juni 2018 geben wir einen Überblick über die Arbeit in den Teilprozessgruppen (TPGs).

    Während die letzten derzeit geplanten TPGs kurz vor dem Start stehen, gehen vor allem die Gruppen auf die Zielgerade, die sich mit den Pfarreien der Zukunft befassen. Außerdem möchten wir ein weiteres Thema in den Fokus rücken: die Synodenumsetzung im ländlichen Raum. Dazu wird es zwei Foren "Die Kirche bleibt im Dorf" geben. (hier mehr)

    Der Newsletter - abschnittweise als PDF

    Die Arbeit der Teilprozessgruppen - Grundlagen und Perspektiven

    Spirituelle Vergewisserung - Perspektivwechsel - Perspektive: diakonische, missionarische, lokale Kirchen-Entwicklung - Gestaltung der Pfarrei der Zukunft (Rahmenleitbild | Aufbauorganisation & Leitungsteam | Verwaltungsprozesse | Synodales Prinzip und Synodale Gremien) - Dialog und Diskussion prägen die anstehenden Entscheidungen

    Inhalte in Teilprozessgruppen und anderen Arbeitsformen

    Teilprozessgruppen, die die inhaltlichen Aufträge der Synode zur Umsetzung vorbereiten (Liturgie, Geistliche Zentren, Missionarische Teams und freiwilliges missionarisches Jahr, Inklusion, Kateches, Familie) beschreiben die wenigen Vorgaben, die für die Pfarreien der Zukunft zu machen sind, damit sie die Pastoral vor Ort entdecken und entwickeln. - Andere Arbeitsformen arbeiten zT schon länger an Themen, die in Folge der Synode neu gedacht und gestaltet werden müssen.

    Zeitplan der TPGs

    im Zusammenhang mit dem synodalen Auftrag und der Vorbereitung der Pfarreien der Zukunft

    Verbindlicher Rahmen für kirchliches Handeln & Raum für pastorale Planung vor Ort

    Ein Kurz-Interview mit Hildegard Jakobs (Mitglied der TPG Rahmenleitbild Pfarrei der Zukunft über die Arbeitsweise und die Ziele der TPG

    Die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Kommune erscheint mir verbesserungswürdig

    Interview mit dem Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Südeifel, Moritz Petry - über die wichtige Rolle von haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen - und seine Zuversicht: Es wird gelingen, im Erkundungsprozess viele Menschen mitzunehmen...

    Und hier der komplette Newsletter "am Stück"...

  • Newsletter März 2018: 35 Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier Switch

    Am 16. Februar 2018 hat Bischof Dr. Stephan Ackermann vorgelegt, wie das Bistum Trier sich in 35 Pfarreien der Zukunft neu aufstellen wird. Das Bistum setzt damit den Perspektivwechsel 3 um: "Weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern". Dafür ist jetzt ein Rahmen gesetzt.

    Sie finden hier den ganzen Newsletter

    Daniela Mohr-Braun: Perspektivwechsel werden konkret

    erläutert: die künftigen weiten Räume in den Pfarreien der Zukunft können den Rahmen bilden, in dem die Charismen vor den Aufgaben in den Blick kommen, wo Kirche neu von den Einzelnen aus denken und handeln kann - und wo überhaupt spürbar wird, das alle Gewohnheiten unterbrochen und neu aufgestellt werden.

    Bischof Stephan Ackermann hofft, dass alle offen auf die neuen Räume zugehen

    und auf eine neue Weise Pfarrei leben. Der Bischof erklärt im Gespräch, wie er mit den Vorschlägen und Vorlagen umgegangen ist, welche Details er noch einmal verändert hat - und erlaubt einen Blick in sein Arbeitszimmer während dieser Arbeitsphase.

    Justiziar Matthias Müller: Das formale Anhörungsverfahren

    erläutert, wie und wann die formalen Anhörungsverfahren für Auflösung und Neugründung von Pfarreien und Kirchengemeinden bzw. Kirchengemeindeverbänden beginnen und ablaufen werden.

    Direktorin Mechthild Schabo: Was schon jetzt zu tun ist

    Probieren Sie das Neue - wenn Sie Lust haben / Führen Sie untereinander Klärungen herbei und werden auskunftsfähig / Räumen Sie unbegründete Sorgen aus - denn auch künftig gibt es Taufe, Erstkommunion, Trauung und Beerdigung; werden pastorale Ansprechpartnerinnen und -partner verlässlich erreichbar sein; wird es ein verlässliches Gottesdienstangebot geben.

Mit der Veröffentlichung am 16. Februar ist das formale Anhörungsverfahren nicht eröffnet. Hierzu bedarf es noch weiterer Ausarbeitungen hinsichtlich der Gesamtgestaltung der Pfarreien der Zukunft.

Die nächsten Schritte zur Umsetzung der Bistumssynode

Am 16. Februar 2018 hat der Bischof die Raumgliederung zur formalen Anhörung und zur pastoralen Erkundung freigegeben; damit können die kirchenrechtlich vorgeschriebenen Verfahren mit Anhörungen und Beteiligungen vorbereitet und eingeleitet werden... Alle weiteren Informationen zum Entwurf der neuen Raumgliederung hier

  • Inzwischen arbeiten die Teilprozessgruppen weiter an ihren Themen; sie stimmen sich miteinander über Schnittstellen und thematische Überschneidungen / Berührungen ab.
  • Im Frühjahr 2018 (Februar / März) werden sich die Erkundungsteams auf ihre Wege in die künftigen Pfarreien der Zukunft machen.
  • Vom Einzelnen her - ausgehen von Charismen - große Räume - synodal Kirche sein Switch

    Die Synode im Bistum Trier ist am 1. Mai 2016 zu Ende gegangen. Rund 280 Synodale haben mehr als zwei Jahre lang beraten, um mit dem Bischof eine Orientierung für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum zu erarbeiten. Die Synode ging aus von der Frage: „Wie wollen wir persönlich und gemeinsam unseren Weg des Glaubens im Bistum Trier gehen – in den sich rasant ändernden Rahmenbedingungen des Dritten Jahrtausends?“

    Die rasanten Veränderungen haben die Synodalen besonders auf sich wirken lassen und nach den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gefragt. Diese fordern die Kirche dazu heraus, sich sehr radikal auf die Menschen und ihre Lebensbedingungen einzulassen, um mit ihnen gemeinsam herauszufinden, was Jesu Botschaft heute bedeutet. Im Abschlussdokument wollen die vier Perspektivwechsel beschreiben, wie die Kirche in der heutigen Zeit glaubwürdig die Frohe Botschaft verkünden kann.

    Die Kirche will entschieden an der Seite der Menschen stehen und vom Einzelnen her denken (Perspektivwechsel eins). Sie will bewusst von den Charismen leben (Perspektivwechsel zwei), die der Herr ihr in dieser Zeit schenkt.

    Die Synodalen und die ganze Synode sind überzeugt davon, dass die Frauen, Männer, Kinder und Jugendlichen in unserem Bistum in weiten pastoralen Räumen ansprechende Gemeinschaften bilden (Perspektivwechsel drei) und einander im Glauben stärken können. In gemeinsamen Beratungen, im Miteinander-Ringen, im Stocken und im Vorankommen – also durch das synodale Prinzip (Perspektivwechsel vier) – lässt die Kirche sich von der Freude an Jesus Christus und von seiner Botschaft inspirieren.

  • Ein Veränderungsprozess, der längst schon begonnen hat Switch

    Die Synode konnte überhaupt nur gelingen, weil viele Christinnen und Christen sich ganz persönlich oder zusammen mit anderen fragen: „Wie geht das heute: Christ(in)-Sein?“ Diese Suche ist in die Synode eingeflossen. Auch die Erfahrungen und Kompetenzen der Seelsorgerinnen und Seelsorger, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Caritas und in den vielen kirchlichen Einrichtungen haben dazu beigetragen, dass im Verlauf der Synode deutlich geworden ist: Wir stecken mitten in einem umfassenden Wandel unserer Gesellschaft und der Kirche. Die Synode hat diese Veränderungen nicht hervorgerufen, sondern sie will in verbindlicher Weise darauf eine Antwort geben und Kirche unter den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gestalten.

    Im Dekret, mit dem der Bischof das Abschluss-Dokument der Synode in Kraft gesetzt hat, beschreibt er es „als verbindlicher Rahmen für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum Trier“.

    Die Veränderungen gemeinsam gestalten:
    jede/r Einzelne und als Gemeinschaft

    Die Synode spricht zunächst alle Christinnen und Christen im Bistum Trier an. Alle sollen sich fragen lassen: Was ist Dir wichtig an der Botschaft Jesu Christi? Wo willst Du Dich einsetzen? Und für alle Ebenen kirchlicher Gemeinschaft stellt sich die Frage, zu der die Synode eingeladen hat: Wozu ist die Kirche da?

    Die Kirche ist im Bistum Trier auch als Organisation zu betrachten, die mit finanziellen Mitteln, mit Personal und Immobilien ausgestattet ist. Die Ergebnisse der Diözesansynode zu verwirklichen heißt auch, die Organisation „Kirche im Bistum Trier“ weiter zu entwickeln und zu verändern, alte Aufgaben zu verabschieden, neue anzugehen, und so auch die Ressourcen verantwortlich zu planen und einzusetzen.

  • Zusammengefasst: Switch

    • Eine vorläufige Raumgliederung wird zügig erarbeitet.
    • Eine längere Phase zur inhaltlichen Ausgestaltung, unterstützt durch vom Bischof beauftragte „Erkundungs-Teams“ schließt sich an.
    • Dieses Vorgehen greift ein Votum der Räte auf, nach dem nicht die Raumgliederung, sondern die inhaltliche Gestaltung Priorität haben soll.
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