Unsere WebSeite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt bistum-trier.de für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

Aktuell - November 2019

Wahlen zum ersten Rat der Pfarrei - Anhörung zu den Dekreten

Nachdem der Bischof am 15. Oktober 2019 das erste Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013 - 2016 (Umsetzungsgesetz) in Kraft gesetzt hat (Erläuterungen in der Zeitung EinBlicke 3 - auch online), laufen im November und Dezember die sich daraus ergebenden weiteren Schritte zur Vorbereitung auf die Pfarreien der Zukunft.

Für die 15 Pfarreien, die zum 1. Januar 2020 errichtet werden, endete am 4. November die Frist für die Anhörung zu den Dekreten. Die Dekrete werden dann nach der Auswertung der Anhörung und weiteren Beratungen vom Bischof erlassen. Ab Mitte November finden die Wahlversammlungen zur Wahl zum ersten Rat der Pfarrei statt. Parallel werden die hauptamtlichen Leitungsteams in diesen Pfarreien weiter qualifiziert und auf ihren Einsatz vorbereitet. Für Ehrenamtliche, die sich für eine Mitarbeit in den Leitungsteams bewerben wollen, gibt es Informationsveranstaltungen im Januar (Anmeldung und Information hier).

Informationen für die 20 Pfarreien, die erst zum 1. Januar 2021 errichtet werden, sowie zu den Übergangsmandaten finden Sie hier.

Synode geht - einen weiteren guten Schritt vorwärts!


Teilprozessgruppen legen ihre Abschlussberichte vor

"Familien in all ihrer Vielfalt"

Die Teilprozessgruppe „Familien in all ihrer Vielfalt“ hat ihren Abschlussbericht vorgelegt, den wir auf dieser Seite dokumentieren und in Auszügen vorstellen. Er erläutert sieben Leitsätze für das kirchliche Handeln mit und für Familien in all ihrer Vielfalt und stellt Qualitätsstandards für die Arbeit und Konsequenzen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen vor.

"Inklusion": Die Kirche von Trier denkt und handelt inklusiv

Auch die Teilprozessgruppe "Inklusion" hat im November ihren Abschlussbericht vorgelegt, der auf dieser Seite in Auszügen vorgestellt und zum Download im Volltext bereitgestellt ist. Dazu schreibt die Teilprozessgruppe: "Aufgabe von Kirche und Gesellschaft ist es, in allen Lebensbereichen Strukturen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die es allen Menschen ermöglichen, gleichberechtigt teilzuhaben. Inklusion ist kein Zustand, Inklusion ist Haltung und Prozess."


Stellungnahme zur Umfrage der „Initiative Kirchengemeinde vor Ort“

„Nicht wirklich aussagekräftig"

Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg äußert sich zum "Stimmungsbild", das von der Initiative Kirchengemeinde vor Ort erhoben wurde.

Die Stellungnahme im Wortlaut.
 


"An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland"

Impulse von Bischof Stephan zum Papstbrief

Im Juni hatte Papst Franziskus sich in einem Brief an „das pilgerne Volk Gottes in Deutschland“ gewandt. Unser Bischof Stephan findet, dass der Brief auch viele spirituelle Anregungen für unseren diözesanen Weg der Synodenumsetzung und unser Vorhaben, das synodale Prinzip bistumsweit zu leben, enthält. Deshalb wird er ab dem 8. September in den folgenden zehn Wochen jeweils kurze Impulse zu zehn Kernaussagen aus dem Papst-Brief geben. Sie sind im gedrucktenPaulinus zu lesen und im Synodenblog sowie auf dieser Seite im Wortlaut zu finden.

Dank und Ermutigung: Wahl zum ersten Rat der Pfarrei und Übergangsmandate

Bischof und Generalvikar schreiben an die Räte

Dank für die bisherige Arbeit der Räte im Bistum, Ermutigung für das, was kommt: Bischof Dr. Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg haben sich in Briefen an die Gremienmitglieder im Bistum gewandt, ihnen für ihre bisherige Arbeit gedankt und die weiteren Schritte erläutert: Für die Pfarreien, die zum 1. Januar 2020 errichtet werden, stehen nun die Wahlen zum ersten Rat der Pfarrei an. Für die Pfarreien, die später errichtet werden, stellen sich die Fragen zum Übergangsmandat. Wir dokumentieren hier die Briefe. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite zur Wahl des ersten Rates der Pfarrei.

  • Hier können Sie den Brief von Bischof Dr. Stephan Ackermann an die Mitglieder der Gremien bzw. Organe der Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften, Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sowie der Dekanate  als PDF downloaden. Mehr Informationen zur Wahl zum ersten Rat der Pfarrei finden Sie auf dieser Seite.

  • Hier können Sie den Brief von Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg an die Mitglieder der Gremien bzw. Organe der Pfarreien,  Pfarreiengemeinschaften, Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sowie der Dekanate als PDF-Dokument downloaden. Er richtet sich an die Pfarreien, die am 1. Januar 2020 starten. Mehr Informationen zur Wahl zum ersten Rat der Pfarrei finden Sie hier.

  • Hier können Sie den Brief von Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg an die Mitglieder der Gremien bzw. Organe der Pfarreien,  Pfarreiengemeinschaften, Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sowie der Dekanate als PDF-Dokument downloaden. Er richtet sich an die Pfarreien, die zum 1. Januar 2021 starten und beantwortet Fragen zu den Übergangsmandaten der Gremien in diesen Pfarreien. (Formular für das Übergangsmandat)

    Das im Brief als Option genannte Datum 2022 ist inzwischen überholt, da am 15. Oktober bekanntgegeben wurde, dass die 20 Pfarreien der Zukunft verbindlich am 1. Januar 2021 errichtet werden.

Abiturient befasst sich mit Trierer Bistumssynode

Ein Plädoyer für Veränderung

Zum 1. Januar 2020 verändert sich die Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern – sie wird Teil der Pfarrei der Zukunft (PdZ) Ochtendung. Der Entscheidung ging eine Bistumssynode voraus. Mit diesem Prozess befasste sich der Abiturient Luca Schwarz nicht nur im Rahmen einer Facharbeit. Der junge Mann aus Welling ist in seiner Heimatpfarrei Ochtendung-Kobern kirchlich engagiert als Mitglied im Pfarrgemeinderat, Obermessdiener, Lektor und Organist. In seiner ehemaligen Schule, dem Bischöflichen Cusanus-Gymnasium, half er bei der Organisation von Gottesdiensten. Er wählte katholische Religion als Leistungskurs: Dies alles waren Gründe, warum Schwarz sich für eine Facharbeit mit dem Titel „Schritte in die Zukunft wagen – Konsequenzen für das Gemeindeleben aus dem Trierer Synodenbeschluss“ entschied. (mehr)

Immer auf dem Laufenden

Vier Perspektivwechsel der Synode

  • Vom Einzelnen her - ausgehen von Charismen - große Räume - synodal Kirche sein Switch

    Die Synode im Bistum Trier ist am 1. Mai 2016 zu Ende gegangen. Rund 280 Synodale haben mehr als zwei Jahre lang beraten, um mit dem Bischof eine Orientierung für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum zu erarbeiten. Die Synode ging aus von der Frage: „Wie wollen wir persönlich und gemeinsam unseren Weg des Glaubens im Bistum Trier gehen – in den sich rasant ändernden Rahmenbedingungen des Dritten Jahrtausends?“

    Die rasanten Veränderungen haben die Synodalen besonders auf sich wirken lassen und nach den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gefragt. Diese fordern die Kirche dazu heraus, sich sehr radikal auf die Menschen und ihre Lebensbedingungen einzulassen, um mit ihnen gemeinsam herauszufinden, was Jesu Botschaft heute bedeutet. Im Abschlussdokument wollen die vier Perspektivwechsel beschreiben, wie die Kirche in der heutigen Zeit glaubwürdig die Frohe Botschaft verkünden kann.

    Vier Perspektivwechsel

    Die Kirche will entschieden an der Seite der Menschen stehen und vom Einzelnen her denken (Perspektivwechsel eins). Sie will bewusst von den Charismen leben (Perspektivwechsel zwei), die der Herr ihr in dieser Zeit schenkt.

    Die Synodalen und die ganze Synode sind überzeugt davon, dass die Frauen, Männer, Kinder und Jugendlichen in unserem Bistum in weiten pastoralen Räumen ansprechende Gemeinschaften bilden (Perspektivwechsel drei) und einander im Glauben stärken können. In gemeinsamen Beratungen, im Miteinander-Ringen, im Stocken und im Vorankommen – also durch das synodale Prinzip (Perspektivwechsel vier) – lässt die Kirche sich von der Freude an Jesus Christus und von seiner Botschaft inspirieren.

  • Ein Veränderungsprozess, der längst schon begonnen hat Switch

    Die Synode konnte überhaupt nur gelingen, weil viele Christinnen und Christen sich ganz persönlich oder zusammen mit anderen fragen: „Wie geht das heute: Christ(in)-Sein?“ Diese Suche ist in die Synode eingeflossen. Auch die Erfahrungen und Kompetenzen der Seelsorgerinnen und Seelsorger, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Caritas und in den vielen kirchlichen Einrichtungen haben dazu beigetragen, dass im Verlauf der Synode deutlich geworden ist: Wir stecken mitten in einem umfassenden Wandel unserer Gesellschaft und der Kirche. Die Synode hat diese Veränderungen nicht hervorgerufen, sondern sie will in verbindlicher Weise darauf eine Antwort geben und Kirche unter den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gestalten.

    Im Dekret, mit dem der Bischof das Abschluss-Dokument der Synode in Kraft gesetzt hat, beschreibt er es „als verbindlicher Rahmen für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum Trier“.

    Die Veränderungen gemeinsam gestalten:
    jede/r Einzelne und als Gemeinschaft

    Die Synode spricht zunächst alle Christinnen und Christen im Bistum Trier an. Alle sollen sich fragen lassen: Was ist Dir wichtig an der Botschaft Jesu Christi? Wo willst Du Dich einsetzen? Und für alle Ebenen kirchlicher Gemeinschaft stellt sich die Frage, zu der die Synode eingeladen hat: Wozu ist die Kirche da?

    Die Kirche ist im Bistum Trier auch als Organisation zu betrachten, die mit finanziellen Mitteln, mit Personal und Immobilien ausgestattet ist. Die Ergebnisse der Diözesansynode zu verwirklichen heißt auch, die Organisation „Kirche im Bistum Trier“ weiter zu entwickeln und zu verändern, alte Aufgaben zu verabschieden, neue anzugehen, und so auch die Ressourcen verantwortlich zu planen und einzusetzen.

Weiteres: