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Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

Aktuell - September 2019

Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die Leitungsteams für die Pfarreien der Zukunft benannt, die zum 1. Januar 2020 errichtet werden. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, hoch engagierte und qualifizierte Frauen und Männer sowohl aus unseren eigenen Reihen als auch darüber hinaus zu finden. Damit beginnt eine wichtige nächste Etappe in der Verwirklichung unserer Synode“, sagte Bischof Ackermann am 18. September in Trier.

Nach der Anhörung ist der Gesetzesentwurf überarbeitet worden und wird den Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland zur Stellungnahme vorgelegt, damit es zum 15. Oktober erlassen werden kann. Bischof Stephan Ackermann hat im Interview mit dem SR-Fernsehen vom 10. September über den aktuellen Stand Auskunft gegeben.

Derzeit laufen die regionalen Informationstreffen für die Ehrenamtlichen, die sich für eine Mitarbeit im Leitungsteam und im Rat der Pfarrei interessieren, mit großer Resonanz.

Als nächstes großes Projekt steht die Vorbereitung der Wahl des "ersten Rates der Pfarrei" in den 15 Pfarreien an, die zum 1.1.2020 errichten werden sollen. Dazu ist diese Informationsseite geschaltet worden, die ab Oktober die Formulare und Materialien zum Download zur Verfügung stellen wird, die dazu hilfreich sind. Die Steuerungsgruppen sind bereits über das Procedere informiert.


"An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland"

Impulse von Bischof Stephan zum Papstbrief

Im Juni hatte Papst Franziskus sich in einem Brief an „das pilgerne Volk Gottes in Deutschland“ gewandt. Unser Bischof Stephan findet, dass der Brief auch viele spirituelle Anregungen für unseren diözesanen Weg der Synodenumsetzung und unser Vorhaben, das synodale Prinzip bistumsweit zu leben, enthält. Deshalb wird er ab dem 8. September in den folgenden zehn Wochen jeweils kurze Impulse zu zehn Kernaussagen aus dem Papst-Brief geben. Sie sind im gedrucktenPaulinus zu lesen und im Synodenblog sowie auf dieser Seite im Wortlaut zu finden.


Bistumsleitung geht auf Änderungswünsche nach der Anhörung ein

Der Rat der Pfarrei - Pastoral und Vermögen: "Zwei in Eins"

Aufgrund der Stellungnahme des Katholikenrates und der Rückmeldungen aus der Anhörung hat die Bistumsleitung den Entwurf für ein verändertes Rätesystem vorgelegt. Zwar soll es weiterhin einen Rat der Pfarrei geben, jedoch mit zwei eigenständigen Kammern. Pastoral- und Vermögenskammer können so themenspezifischer arbeiten; gleichzeitig gibt es jedoch gemeinsame Aufgaben für den Rat wie die Schwerpunktsetzung für das seelsorgliche und kirchliche Handeln in der Pfarrei, Haushaltsplanung und übergeordnete Vermögensverwaltung oder die Wahl der ehrenamtlichen Mitglieder im Leitungsteam. Der Vorsitz in der Pastoralkammer ist bei einem Laien, der Vorsitz der Vermögenskammer beim Pfarrer im Leitungsteam angesiedelt. Den Vorsitz des Rates der Pfarrei soll der/die Vorsitzende der Pastoralkammer führen.

  • Aufgaben und Zusammensetzung des Rates der Pfarrei Switch

    Der Rat der Pfarrei

    • beschließt einen Haushaltsplan für jedes Haushaltsjahr und stellt den Jahresabschluss fest.
    • verwaltet mit dem Leitungsteam und der Vermögenskammer das Vermögen der Kirchengemeinde.
    • beschließt auf der Grundlage des Synodendokuments die Schwerpunktsetzung für das kirchliche Handeln in der Pfarrei.
    • Hier fließen die Beratung und Vorgaben der Pastoralkammer (Synodalversammlung, Rahmenleitbild) und die mittelfristigen Ressourcenplanungen der Vermögenskammer ein.
    • wählt die ehrenamtlichen Mitglieder des Leitungsteams.

    Der Rat der Pfarrei besteht aus den Mitgliedern der Pastoralkammer und den Mitgliedern der Vermögenskammer. Der Vorstand besteht aus dem Vorstand der Pastoralkammer (ohne Beisitzer/innen) und dem Vorstand der Vermögenskammer. Den Vorsitz des Rates hat der/die Vorsitzende der Pastoralkammer; stellvertretender Vorsitzender des Rates ist der Vorsitzende der Vermögenskammer.

  • Aufgaben und Zusammensetzung der Pastoralkammer Switch

    Die Pastoralkammer

    • ist der Förderung vielfältiger Orte von Kirche verpflichtet.
    • Sie nimmt die Registrierung von Orten von Kirche entgegen.
    • ...wirkt mit bei der Umsetzung des Rahmenleitbilds.
    • ...berät die von der Synodalversammlung vorgeschlagenen pastoralen Schwerpunktthemen und jene aus der pastoralen Planung gemäß dem Rahmenleitbild.
    • ...macht strategische Vorgaben zum Einsatz von Ressourcen, zur Gestaltung des Stellenplans sowie zur Gestaltung von Entwicklungszielen.

    Die Pastoralkammer setzt sich zusammen aus

    • 20 gewählten Mitgliedern, davon: 10 in Urwahl gewählte Mitglieder und 10 durch die Synodalversammlung gewählte Mitglieder
    • den Mitgliedern des Leitungsteams
    • zwei berufenen Mitgliedern.

    Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretenden Vorsitzenden, einer Schriftführerin oder einem Schriftführer, dem Pfarrer/Mitglied des Leitungsteams. Es sind bis zu zwei Beisitzer/innen möglich. Der oder die Vorsitzende ist Laie.

  • Aufgaben und Zusammensetzung der Vermögenskammer Switch

    Die Vermögenskammer

    • verwaltet mit dem Leitungsteam und dem Rat der Pfarrei das Vermögen der Kirchengemeinde.
    • beaufsichtigt das Leitungsteam.
    • stimmt Rechtsgeschäften und Rechtsakten nach §17 KVVG zu.
    • berät das Leitungsteam und den Rat der Pfarrei in Ressourcen-Fragen.
    • stellt eine mittelfristige Ressourcenplanung auf.

    Die Kammer setzt sich zusammen aus

    • 10 gewählten Mitgliedern
    • 5 in Urwahl gewählten Mitgliedern
    • 5 durch die Synodalversammlung gewählten Mitgliedern
    • dem Pfarrer als Vorsitzenden ohne Stimmrecht in Aufsichtsangelegenheiten
    • Die anderen Mitglieder des Leitungsteams haben Gaststatus.

    Der Vorstand besteht aus dem Pfarrer als Vorsitzenden (ohne Stimmrecht in Aufsichtsangelegenheiten), der oder dem stellvertretenden Vorsitzenden sowie der Schriftführerin oder dem Schriftührer. Den Vorsitz der Vermögenskammer hat der Pfarrer (ohne Stimmrecht in Aufsichtsangelegenheiten); der oder die stellvertretende Vorsitzende ist Laie.

Entschieden für gemeinsame Verantwortung!

  • Interview im "Paulinus" mit Michaela Tholl, Leiterin des Arbeitsbereichs Ehrenamtsentwicklung Switch

    Die Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier sollen von Teams geleitet werden, die sich aus jeweils drei Hauptamtlichen und bis zu zwei ehrenamtlich Engagierten zusammensetzen. Über das Neue an diesem Konzept und wo man sich darüber informieren kann, hat der Paulinus mit Michaela Tholl, Leiterin des Arbeitsbereichs Ehrenamtsentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat, gesprochen.

  • Was bedeutet das neue Leitungskonzept für die Pfarreien der Zukunft für ehrenamtlich Engagierte? Switch

    Dass Ehrenamtliche durch einen Sitz im Leitungsteam an allen zentralen Entscheidungsprozessen der Pfarrei der Zukunft unmittelbar beteiligt sein werden, ist bisher beispiellos innerhalb der deutschen Bistümer. Neben den Mitwirkungsmöglichkeiten in den Gremien bedeutet diese Rolle eine weitere Entwicklungsstufe zu einer beteiligungsorientierten Kirche.

  • Welche Chancen ergeben sich daraus? Switch

    Im Leitungsteam können die ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertreter ihre Perspektiven einbringen, wie Kirchenentwicklung weitergedacht werden kann, und entsprechend mitentscheiden. Das Leitungsteam hat auf diese Weise Personen „mit im Boot“, die eng im Kontakt mit den Menschen in der Pfarrei sind. Darüber hinaus übernehmen die Ehrenamtlichen im Leitungsteam "Modellfunktion" für eine mündige und verantwortungsbereite Kirchenmitgliedschaft. Dies gilt in ähnlicher Weise auch für die Mitarbeit im Rat der Pfarrei.

  • Kann diese gemeinsame Leitung wirklich gleichberechtigt sein? Switch

    Ja, das kann sie auf jeden Fall. Es bedarf dazu klarer Regeln und verabredeter Arbeitsweisen, z. B. wie das Leitungsteam zu Entscheidungen kommt. Das Team muss Rücksicht nehmen auf die zeitlichen Ressourcen der Ehrenamtlichen, und zugleich müssen die hauptberuflichen Mitglieder gut arbeiten können. Ich will die Herausforderung, die in gemeinsamer Leitung steckt, gar nicht kleinreden: Es wird ein miteinander Lernen sein; der Respekt voreinander und eine entsprechende Haltung wird das ermöglichen. Eine gleichberechtigte Mitarbeit im Leitungsteam hängt deshalb auch zu einem gewissen Teil von den konkret Beteiligten ab. Die Führungs- und Leitungskompetenz wird sich schon in der Zusammenarbeit im Team zeigen. Deshalb wird die Begleitung der Leitungsteams am Anfang sehr wichtig sein.

  • Sie haben die Arbeitsweisen schon angesprochen: Was heißt das für die Arbeitsorganisation? Switch

    Eine angemessene Aufgabenverteilung, verlässliche Absprachen, guter Kommunikationsfluss und ein Zeitmanagement, mit dem gewährleistet wird, dass die notwendigen Vereinbarungen gemeinsam getroffen werden können, sind wichtige Eckpfeiler der Arbeitsorganisation. Die Begleitung, Ausstattung und Unterstützung der Ehrenamtlichen ist dabei wichtig. Sie brauchen einen Zugang zum Pfarrbüro und zu allen pfarrlichen Einrichtungen. Sie müssen auch mit der notwendigen Technik ausgestattet sein, kurz: Es muss sichergestellt werden, dass sie alles haben, was sie brauchen, um ihren Dienst gut tun zu können.

  • Kann die Beteiligung von Ehrenamtlichen im Leitungsteam nicht auch eine zeitliche Überforderung bedeuten? Und müssen sie die gleiche Arbeit leisten wie Hauptamtliche - nur unbezahlt? Switch

    Selbstverständlich müssen Ehrenamtliche nicht das Gleiche leisten wie Hauptamtliche. Diese stehen in einem arbeitsrechtlich geregelten Dienstverhältnis. Neben der zu erbringenden Arbeitszeit und der Sicherung des Lebensunterhalts sind bei den Hauptamtlichen die fachlichen Anforderungen, die Aufgaben und der verbindliche Gewährleistungsrahmen geregelt. Bei den Ehrenamtlichen ist es grundsätzlich so, dass sie ihre Zeit und Kompetenzen freiwillig einbringen, in der Regel neben Beruf und Familienarbeit. Deshalb beginnt bei der Rücksichtnahme auf die zeitlichen Ressourcen der Ehrenamtlichen schon die Wertschätzung und Anerkennung. Weil ehrenamtliches Engagement unentgeltlich ist, müssen bestmögliche Rahmenbedingungen hergestellt werden. Das bedeutet für die Engagierten im Leitungsteam, dass entsprechende Qualifikationen kostenfrei gewährleistet und dass die nötige Ausrüstung bereitgestellt wird. Fahrtkostenregelungen sind zu klären und die Engagierten werden, wenn sie möchten, im Pfarrbüro einen Arbeitsplatz haben.

  • Welche Unterstützung und Begleitung bietet der Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung an? Switch

    Gemeinsam mit dem  Arbeitsbereich Personalentwicklung werden wir verschiedene Module zur Qualifizierung entwickeln. Themen solcher Module sind zum Beispiel: Wie gelingt der Prozess der Teamfindung gemeinsam mit den Hauptberuflichen? Wie kann Augenhöhe in der Zusammenarbeit gewährleisten werden? Welche Hilfen zur Arbeitszeitorganisation braucht es? Die Begleitung wird durch die Hauptamtlichen im Leitungsteam und unseren Arbeitsbereich erfolgen. Neben den begleitenden Fortbildungen sind Supervision und Coaching selbstverständlich.

  • Was bieten die Info-Veranstaltungen im September? Switch

    Wir wollen den Interessierten einen Raum zur Orientierung anbieten, wo sie klären können: Was erwartet mich? Was ist Dienst und Aufgabe im Leitungsteam oder im Rat der Pfarrei? Denn eines wird sich deutlich unterscheiden von den jetzigen Gremien: Es wird stärker um strategische Fragen für die Gesamtpfarrei gehen; zum Beispiel die Umsetzung des Rahmenleitbildes, die Verantwortung für eine diakonische und missionarische Kirchenentwicklung und eine entsprechende Ressourcensteuerung. Zu den Aufgaben gehören Koordination, Kooperation und sicher auch Konfliktmanagement.

    Die Veranstaltungen wollen motivieren, aber auch Klärungshilfe bieten, ob das die richtige Aufgabe für jemanden ist. Denn auch das ist Ehrenamtsentwicklung: Orientierung zu bieten, damit jede und jeder ihren und seinen Platz finden kann.

Abiturient befasst sich mit Trierer Bistumssynode

Ein Plädoyer für Veränderung

Zum 1. Januar 2020 verändert sich die Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern – sie wird Teil der Pfarrei der Zukunft (PdZ) Ochtendung. Der Entscheidung ging eine Bistumssynode voraus. Mit diesem Prozess befasste sich der Abiturient Luca Schwarz nicht nur im Rahmen einer Facharbeit. Der junge Mann aus Welling ist in seiner Heimatpfarrei Ochtendung-Kobern kirchlich engagiert als Mitglied im Pfarrgemeinderat, Obermessdiener, Lektor und Organist. In seiner ehemaligen Schule, dem Bischöflichen Cusanus-Gymnasium, half er bei der Organisation von Gottesdiensten. Er wählte katholische Religion als Leistungskurs: Dies alles waren Gründe, warum Schwarz sich für eine Facharbeit mit dem Titel „Schritte in die Zukunft wagen – Konsequenzen für das Gemeindeleben aus dem Trierer Synodenbeschluss“ entschied. (mehr)

Immer auf dem Laufenden

  • EinBlicke - das Arbeitsheft zur Pfarrei der Zukunft Switch

    Inzwischen sind zwei Ausgaben der "EinBlicke" (Nr. 1 im Januar 2019 / Nr. 2 im April 2019) erschienen. Mit Grafiken und kurzen Texten geben wir in Nr. 1 einen Einblick in die Art und Weise, wie sich das Leben und Arbeiten in den Pfarreien zukünftig gestalten kann und wie sie aufgebaut sein werden. Nr. 2 befasst sich mit den Hintergründen zum Anhörungsverfahren und gibt dazu Informationen, die den Entwurf für das "Erste Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016" erkläutern.

    Die Hefte richten sich an alle, die in ihrer Umgebung – etwa in engagierten Gruppen oder Räten – über den Stand der Dinge informieren wollen und am Bild der Pfarrei der Zukunft mitarbeiten möchten. "EinBlicke" ist bewusst nicht auf Dauer angelegt. Denn derzeit arbeiten so viele Gruppen an den verschiedenen Themen, dass der heutige Stand sicher in wenigen Wochen schon weiter entwickelt sein wird.

  • Synode: geht schon! (Newsletter November 2018 - Vorrede & vier Teile) Switch

    Vorwort aus dem Synoden-Büro

    Die Umsetzung der Synode steht in einer Übergangszeit – und wir mit ihr; das merken wir sehr deutlich. Zwischen Aufbruch und Beharren, zwischen Neugierde und Angst, zwischen Bildern und Konkretisierungen. Das ist nicht immer ganz einfach.
    Deshalb informiert der Newsletter „Synode geht – schon jetzt“ zum einen über den Stand der bereits getroffenen Entscheidungen. Zum anderen will er zeigen, dass Synode heute schon an vielen Orten in unserem Bistum „geht“.

    Sicher gibt es über das hier Dargestellte hinaus noch viel mehr Initiativen und Projekte. Lassen Sie uns daran teilhaben und melden sich mit Ihrem Projekt oder Ihrer Aktion unter synode(at)bistum-trier.de.

    Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg: Das Bild der Pfarrei der Zukunft klärt sich – das „Rahmenleitbild“ beschreibt, wie neue pastorale Schwerpunkte entstehen und „das Bewährte“ weitergeht; Ausgangspunkt bleibt die Feier des Glaubens, neue Orte von Kirche finden sich und werden lebendig. Neue Gremien beraten synodal und entscheiden über alle wichtigen Fragen – das Wahlrecht jedes und jeder Katholiken bleibt erhalten, Verantwortung und Vermögensverwaltung in der Pfarrei wird zentral und vor Ort geteilt und rechtlich abgesichert. Auch Seelsorgerinnen und Seelsorger bleiben in den Lebensräumen der Menschen präsent. Schließlich: Niemand muss warten – alle können jetzt schon im Sinne der Synode vorwärts gehen…

    Zwei Beispiele, dass Synode geht – schon jetzt:

    • „Alte Kapellen neu belebt“ hilft, auch kleine kirchliche Räume neu und weiter zu nutzen und zB für Kultur am Ort nutzbar zu machen.
    • YoungCaritas Westeifel ermöglicht es jungen Menschen, ihre Fähigkeiten so in soziale und andere kirchliche Aktivitäten einzubringen, wie es in ihren Lebensplan und Tagesablauf passt – ein Beispiel für den zweiten Perspektiv-Wechsel: Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen.

    Synode geht – schon jetzt und schon länger
    Im Gespräch haben Brigitte Justen von „Gemeinschaft mit Herz: Hilfe finden – suchen – geben“ in Blankenrath und Michaela Tholl (Arbeitsbereich Ehrenamt im BGV) entwickelt, warum Ehrenamtliche sich engagieren und wie die Kirche im Bistum Trier und vor Ort sie dabei unterstützen kann. Ausgangspunkt: Hohe Aufmerksamkeit für Menschen, die sich engagieren – und Raum dafür schaffen…

    Das Projekt ION in Neuwied – in Zusammenarbeit mit kirchlichen und weniger kirchlichen Menschen war die St. Matthias-Kirche in Neuwied vier Wochen lang leer geräumt und ist mit bildender Kunst, Tanz und Musik zu einem besonderen Ort für Leben und Gottesdienst geworden.

    Und schließlich: der ganze Newsletter November 2018 am Stück

  • Generalvikar von Plettenberg: Brief an Seelsorgerinnen & Seelsorger & Räte zum Stand der Synodenumsetzung (8. Oktober 2018) Switch

  • Newsletter September 2018 - Was ist / wie geht Erkundung... Switch

    Der Newsletter erschien Anfang September - und blickte mehr allgemein auf die begonnenen "Erkundungsphase" in den 35 Pfarreien der Zukunft - vor allem aber aus der Perspektive von Erkunderinnen und Erkundern - und von einer Mit-Erkunderin und einem Mit-Erkunder.

    Hier finden Sie den Newsletter in fünf Abschnitten - oder als ganzen...
     

    Editorial des Synoden-Büros || Was ist die Erkundungsphase

    Beweggründe, Einsichten, Erfahrungen - Interview mit zwei Erkunderinnen

    «Meine Denkweise hat sich verändert: weg von der Angebotspastoral hin zur Ermöglichungspastoral.»
    «Ich hatte schon als Studentin die Vorstellung, zu den Menschen hin zu gehen.»

    "Mir ist das eine Herzensangelegenheit" / Statements von zwei MiterkunderIn

    "Ich kann auch nicht als Leiterin einer Kita so arbeiten, wie ich vor 39 Jahren gearbeitet habe. Man sollte Veränderungen nicht immer so negativ sehen."

    Wertschätzend und auf Augenhöhe - Interview mit zwei Erkunderinnen - über Vorgehensweisen, Methoden und Handwerkszeug der Erkundung

    « Welch eine Chance! » - Erkunder Herbert Tholl "Über das Geistliche am Erkunden"
    "Gott groß denken" - "Kirche weit denken" - "uns selbst einbringen"

    Der ganze Newsletter als PDF

  • Newsletter Juni 2018 - Überblick zur Arbeit der Teilprozess-Gruppen Switch

    Im Newsletter Juni 2018 geben wir einen Überblick über die Arbeit in den Teilprozessgruppen (TPGs).

    Während die letzten derzeit geplanten TPGs kurz vor dem Start stehen, gehen vor allem die Gruppen auf die Zielgerade, die sich mit den Pfarreien der Zukunft befassen. Außerdem möchten wir ein weiteres Thema in den Fokus rücken: die Synodenumsetzung im ländlichen Raum. Dazu wird es zwei Foren "Die Kirche bleibt im Dorf" geben. (hier mehr)

    Der Newsletter - abschnittweise als PDF

    Die Arbeit der Teilprozessgruppen - Grundlagen und Perspektiven

    Spirituelle Vergewisserung - Perspektivwechsel - Perspektive: diakonische, missionarische, lokale Kirchen-Entwicklung - Gestaltung der Pfarrei der Zukunft (Rahmenleitbild | Aufbauorganisation & Leitungsteam | Verwaltungsprozesse | Synodales Prinzip und Synodale Gremien) - Dialog und Diskussion prägen die anstehenden Entscheidungen

    Inhalte in Teilprozessgruppen und anderen Arbeitsformen

    Teilprozessgruppen, die die inhaltlichen Aufträge der Synode zur Umsetzung vorbereiten (Liturgie, Geistliche Zentren, Missionarische Teams und freiwilliges missionarisches Jahr, Inklusion, Kateches, Familie) beschreiben die wenigen Vorgaben, die für die Pfarreien der Zukunft zu machen sind, damit sie die Pastoral vor Ort entdecken und entwickeln. - Andere Arbeitsformen arbeiten zT schon länger an Themen, die in Folge der Synode neu gedacht und gestaltet werden müssen.

    Zeitplan der TPGs

    im Zusammenhang mit dem synodalen Auftrag und der Vorbereitung der Pfarreien der Zukunft

    Verbindlicher Rahmen für kirchliches Handeln & Raum für pastorale Planung vor Ort

    Ein Kurz-Interview mit Hildegard Jakobs (Mitglied der TPG Rahmenleitbild Pfarrei der Zukunft über die Arbeitsweise und die Ziele der TPG

    Die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Kommune erscheint mir verbesserungswürdig

    Interview mit dem Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Südeifel, Moritz Petry - über die wichtige Rolle von haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen - und seine Zuversicht: Es wird gelingen, im Erkundungsprozess viele Menschen mitzunehmen...

    Und hier der komplette Newsletter "am Stück"...

  • Newsletter März 2018: 35 Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier Switch

    Am 16. Februar 2018 hat Bischof Dr. Stephan Ackermann vorgelegt, wie das Bistum Trier sich in 35 Pfarreien der Zukunft neu aufstellen wird. Das Bistum setzt damit den Perspektivwechsel 3 um: "Weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern". Dafür ist jetzt ein Rahmen gesetzt.

    Sie finden hier den ganzen Newsletter

    Daniela Mohr-Braun: Perspektivwechsel werden konkret

    erläutert: die künftigen weiten Räume in den Pfarreien der Zukunft können den Rahmen bilden, in dem die Charismen vor den Aufgaben in den Blick kommen, wo Kirche neu von den Einzelnen aus denken und handeln kann - und wo überhaupt spürbar wird, das alle Gewohnheiten unterbrochen und neu aufgestellt werden.

    Bischof Stephan Ackermann hofft, dass alle offen auf die neuen Räume zugehen

    und auf eine neue Weise Pfarrei leben. Der Bischof erklärt im Gespräch, wie er mit den Vorschlägen und Vorlagen umgegangen ist, welche Details er noch einmal verändert hat - und erlaubt einen Blick in sein Arbeitszimmer während dieser Arbeitsphase.

    Justiziar Matthias Müller: Das formale Anhörungsverfahren

    erläutert, wie und wann die formalen Anhörungsverfahren für Auflösung und Neugründung von Pfarreien und Kirchengemeinden bzw. Kirchengemeindeverbänden beginnen und ablaufen werden.

    Direktorin Mechthild Schabo: Was schon jetzt zu tun ist

    Probieren Sie das Neue - wenn Sie Lust haben / Führen Sie untereinander Klärungen herbei und werden auskunftsfähig / Räumen Sie unbegründete Sorgen aus - denn auch künftig gibt es Taufe, Erstkommunion, Trauung und Beerdigung; werden pastorale Ansprechpartnerinnen und -partner verlässlich erreichbar sein; wird es ein verlässliches Gottesdienstangebot geben.

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