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Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis

heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

Aktuell - Oktober 2019

Bischof Ackermann hat das erste Gesetz zur Umsetzung der Synode in Kraft gesetzt

EinBlicke 3 erschienen - Erläuterungen zum Gesetz

Die Synodenumsetzung ist einen bedeutenden Schritt vorangekommen: Mit dem 15. Oktober 2019 tritt das erste Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016 (Umsetzungsgesetz) in Kraft. Damit gilt ab sofort auch die Wahlordnung zur Wahl zum ersten Rat der Pfarrei in den 15 Pfarreien, die zum 1. Januar 2020 errichtet werden. Informationen zur Raumgliederung finden Sie hier.

20 weitere Pfarreien werden am 1. Januar 2021 errichtet

Bekanntgegeben wurde damit auch das Datum für die 20 Pfarreien der Phase II: Sie starten verbindlich zum 1. Januar 2021. Für diese Pfarreien, die am 1. Januar 2021 errichtet werden, gibt es Übergangsregelungen / Übergangsmandate, die Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg in einem Brief an die Gremienmitglieder erläutert hat.

Mit der Zeitung EinBlicke 3, die auch dem Paulinus beiliegt und in den Pfarreien verteilt wird, geben wir Ihnen weitere Informationen und Erläuterungen zum Gesetz - hier auch online.

Synode geht - einen weiteren guten Schritt vorwärts!


Stellungnahme zur Umfrage der „Initiative Kirchengemeinde vor Ort“

„Nicht wirklich aussagekräftig"

Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg äußert sich zum "Stimmungsbild", das von der Initiative Kirchengemeinde vor Ort erhoben wurde.

Die Stellungnahme im Wortlaut.
 


"An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland"

Impulse von Bischof Stephan zum Papstbrief

Im Juni hatte Papst Franziskus sich in einem Brief an „das pilgerne Volk Gottes in Deutschland“ gewandt. Unser Bischof Stephan findet, dass der Brief auch viele spirituelle Anregungen für unseren diözesanen Weg der Synodenumsetzung und unser Vorhaben, das synodale Prinzip bistumsweit zu leben, enthält. Deshalb wird er ab dem 8. September in den folgenden zehn Wochen jeweils kurze Impulse zu zehn Kernaussagen aus dem Papst-Brief geben. Sie sind im gedrucktenPaulinus zu lesen und im Synodenblog sowie auf dieser Seite im Wortlaut zu finden.

Dank und Ermutigung: Wahl zum ersten Rat der Pfarrei und Übergangsmandate

Bischof und Generalvikar schreiben an die Räte

Dank für die bisherige Arbeit der Räte im Bistum, Ermutigung für das, was kommt: Bischof Dr. Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg haben sich in Briefen an die Gremienmitglieder im Bistum gewandt, ihnen für ihre bisherige Arbeit gedankt und die weiteren Schritte erläutert: Für die Pfarreien, die zum 1. Januar 2020 errichtet werden, stehen nun die Wahlen zum ersten Rat der Pfarrei an. Für die Pfarreien, die später errichtet werden, stellen sich die Fragen zum Übergangsmandat. Wir dokumentieren hier die Briefe. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite zur Wahl des ersten Rates der Pfarrei.

  • Hier können Sie den Brief von Bischof Dr. Stephan Ackermann an die Mitglieder der Gremien bzw. Organe der Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften, Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sowie der Dekanate  als PDF downloaden. Mehr Informationen zur Wahl zum ersten Rat der Pfarrei finden Sie auf dieser Seite.

  • Hier können Sie den Brief von Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg an die Mitglieder der Gremien bzw. Organe der Pfarreien,  Pfarreiengemeinschaften, Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sowie der Dekanate als PDF-Dokument downloaden. Er richtet sich an die Pfarreien, die am 1. Januar 2020 starten. Mehr Informationen zur Wahl zum ersten Rat der Pfarrei finden Sie hier.

  • Hier können Sie den Brief von Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg an die Mitglieder der Gremien bzw. Organe der Pfarreien,  Pfarreiengemeinschaften, Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sowie der Dekanate als PDF-Dokument downloaden. Er richtet sich an die Pfarreien, die zum 1. Januar 2021 starten und beantwortet Fragen zu den Übergangsmandaten der Gremien in diesen Pfarreien. (Formular für das Übergangsmandat)

    Das im Brief als Option genannte Datum 2022 ist inzwischen überholt, da am 15. Oktober bekanntgegeben wurde, dass die 20 Pfarreien der Zukunft verbindlich am 1. Januar 2021 errichtet werden.

  • Aufgaben und Zusammensetzung des Rates der Pfarrei Switch

    Der Rat der Pfarrei

    • beschließt einen Haushaltsplan für jedes Haushaltsjahr und stellt den Jahresabschluss fest.
    • verwaltet mit dem Leitungsteam und der Vermögenskammer das Vermögen der Kirchengemeinde.
    • beschließt auf der Grundlage des Synodendokuments die Schwerpunktsetzung für das kirchliche Handeln in der Pfarrei.
    • Hier fließen die Beratung und Vorgaben der Pastoralkammer (Synodalversammlung, Rahmenleitbild) und die mittelfristigen Ressourcenplanungen der Vermögenskammer ein.
    • wählt die ehrenamtlichen Mitglieder des Leitungsteams.

    Der Rat der Pfarrei besteht aus den Mitgliedern der Pastoralkammer und den Mitgliedern der Vermögenskammer. Der Vorstand besteht aus dem Vorstand der Pastoralkammer (ohne Beisitzer/innen) und dem Vorstand der Vermögenskammer. Den Vorsitz des Rates hat der/die Vorsitzende der Pastoralkammer; stellvertretender Vorsitzender des Rates ist der Vorsitzende der Vermögenskammer.

  • Aufgaben und Zusammensetzung der Pastoralkammer Switch

    Die Pastoralkammer

    • ist der Förderung vielfältiger Orte von Kirche verpflichtet.
    • Sie nimmt die Registrierung von Orten von Kirche entgegen.
    • ...wirkt mit bei der Umsetzung des Rahmenleitbilds.
    • ...berät die von der Synodalversammlung vorgeschlagenen pastoralen Schwerpunktthemen und jene aus der pastoralen Planung gemäß dem Rahmenleitbild.
    • ...macht strategische Vorgaben zum Einsatz von Ressourcen, zur Gestaltung des Stellenplans sowie zur Gestaltung von Entwicklungszielen.

    Die Pastoralkammer setzt sich zusammen aus

    • 20 gewählten Mitgliedern, davon: 10 in Urwahl gewählte Mitglieder und 10 durch die Synodalversammlung gewählte Mitglieder
    • den Mitgliedern des Leitungsteams
    • zwei berufenen Mitgliedern.

    Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretenden Vorsitzenden, einer Schriftführerin oder einem Schriftführer, dem Pfarrer/Mitglied des Leitungsteams. Es sind bis zu zwei Beisitzer/innen möglich. Der oder die Vorsitzende ist Laie.

  • Aufgaben und Zusammensetzung der Vermögenskammer Switch

    Die Vermögenskammer

    • verwaltet mit dem Leitungsteam und dem Rat der Pfarrei das Vermögen der Kirchengemeinde.
    • beaufsichtigt das Leitungsteam.
    • stimmt Rechtsgeschäften und Rechtsakten nach §17 KVVG zu.
    • berät das Leitungsteam und den Rat der Pfarrei in Ressourcen-Fragen.
    • stellt eine mittelfristige Ressourcenplanung auf.

    Die Kammer setzt sich zusammen aus

    • 10 gewählten Mitgliedern
    • 5 in Urwahl gewählten Mitgliedern
    • 5 durch die Synodalversammlung gewählten Mitgliedern
    • dem Pfarrer als Vorsitzenden ohne Stimmrecht in Aufsichtsangelegenheiten
    • Die anderen Mitglieder des Leitungsteams haben Gaststatus.

    Der Vorstand besteht aus dem Pfarrer als Vorsitzenden (ohne Stimmrecht in Aufsichtsangelegenheiten), der oder dem stellvertretenden Vorsitzenden sowie der Schriftführerin oder dem Schriftührer. Den Vorsitz der Vermögenskammer hat der Pfarrer (ohne Stimmrecht in Aufsichtsangelegenheiten); der oder die stellvertretende Vorsitzende ist Laie.

Abiturient befasst sich mit Trierer Bistumssynode

Ein Plädoyer für Veränderung

Zum 1. Januar 2020 verändert sich die Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern – sie wird Teil der Pfarrei der Zukunft (PdZ) Ochtendung. Der Entscheidung ging eine Bistumssynode voraus. Mit diesem Prozess befasste sich der Abiturient Luca Schwarz nicht nur im Rahmen einer Facharbeit. Der junge Mann aus Welling ist in seiner Heimatpfarrei Ochtendung-Kobern kirchlich engagiert als Mitglied im Pfarrgemeinderat, Obermessdiener, Lektor und Organist. In seiner ehemaligen Schule, dem Bischöflichen Cusanus-Gymnasium, half er bei der Organisation von Gottesdiensten. Er wählte katholische Religion als Leistungskurs: Dies alles waren Gründe, warum Schwarz sich für eine Facharbeit mit dem Titel „Schritte in die Zukunft wagen – Konsequenzen für das Gemeindeleben aus dem Trierer Synodenbeschluss“ entschied. (mehr)

Immer auf dem Laufenden

Vier Perspektivwechsel der Synode

  • Vom Einzelnen her - ausgehen von Charismen - große Räume - synodal Kirche sein Switch

    Die Synode im Bistum Trier ist am 1. Mai 2016 zu Ende gegangen. Rund 280 Synodale haben mehr als zwei Jahre lang beraten, um mit dem Bischof eine Orientierung für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum zu erarbeiten. Die Synode ging aus von der Frage: „Wie wollen wir persönlich und gemeinsam unseren Weg des Glaubens im Bistum Trier gehen – in den sich rasant ändernden Rahmenbedingungen des Dritten Jahrtausends?“

    Die rasanten Veränderungen haben die Synodalen besonders auf sich wirken lassen und nach den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gefragt. Diese fordern die Kirche dazu heraus, sich sehr radikal auf die Menschen und ihre Lebensbedingungen einzulassen, um mit ihnen gemeinsam herauszufinden, was Jesu Botschaft heute bedeutet. Im Abschlussdokument wollen die vier Perspektivwechsel beschreiben, wie die Kirche in der heutigen Zeit glaubwürdig die Frohe Botschaft verkünden kann.

    Vier Perspektivwechsel

    Die Kirche will entschieden an der Seite der Menschen stehen und vom Einzelnen her denken (Perspektivwechsel eins). Sie will bewusst von den Charismen leben (Perspektivwechsel zwei), die der Herr ihr in dieser Zeit schenkt.

    Die Synodalen und die ganze Synode sind überzeugt davon, dass die Frauen, Männer, Kinder und Jugendlichen in unserem Bistum in weiten pastoralen Räumen ansprechende Gemeinschaften bilden (Perspektivwechsel drei) und einander im Glauben stärken können. In gemeinsamen Beratungen, im Miteinander-Ringen, im Stocken und im Vorankommen – also durch das synodale Prinzip (Perspektivwechsel vier) – lässt die Kirche sich von der Freude an Jesus Christus und von seiner Botschaft inspirieren.

  • Ein Veränderungsprozess, der längst schon begonnen hat Switch

    Die Synode konnte überhaupt nur gelingen, weil viele Christinnen und Christen sich ganz persönlich oder zusammen mit anderen fragen: „Wie geht das heute: Christ(in)-Sein?“ Diese Suche ist in die Synode eingeflossen. Auch die Erfahrungen und Kompetenzen der Seelsorgerinnen und Seelsorger, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Caritas und in den vielen kirchlichen Einrichtungen haben dazu beigetragen, dass im Verlauf der Synode deutlich geworden ist: Wir stecken mitten in einem umfassenden Wandel unserer Gesellschaft und der Kirche. Die Synode hat diese Veränderungen nicht hervorgerufen, sondern sie will in verbindlicher Weise darauf eine Antwort geben und Kirche unter den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gestalten.

    Im Dekret, mit dem der Bischof das Abschluss-Dokument der Synode in Kraft gesetzt hat, beschreibt er es „als verbindlicher Rahmen für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum Trier“.

    Die Veränderungen gemeinsam gestalten:
    jede/r Einzelne und als Gemeinschaft

    Die Synode spricht zunächst alle Christinnen und Christen im Bistum Trier an. Alle sollen sich fragen lassen: Was ist Dir wichtig an der Botschaft Jesu Christi? Wo willst Du Dich einsetzen? Und für alle Ebenen kirchlicher Gemeinschaft stellt sich die Frage, zu der die Synode eingeladen hat: Wozu ist die Kirche da?

    Die Kirche ist im Bistum Trier auch als Organisation zu betrachten, die mit finanziellen Mitteln, mit Personal und Immobilien ausgestattet ist. Die Ergebnisse der Diözesansynode zu verwirklichen heißt auch, die Organisation „Kirche im Bistum Trier“ weiter zu entwickeln und zu verändern, alte Aufgaben zu verabschieden, neue anzugehen, und so auch die Ressourcen verantwortlich zu planen und einzusetzen.

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