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Aufbau der Gremien und Organe in der Pfarrei der Zukunft

Kein Start zum 1. Januar 2020

Rom setzt Umsetzungsgesetz zur Überprüfung aus

Trier - Am 21. November hat Bischof Dr. Stephan Ackermann die Nachricht erhalten, dass die römische Kleruskongregation entschieden hat, den Vollzug des Gesetzes zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016 auszusetzen, damit der Päpstliche Rat für die Interpretation der Gesetzestexte eine sorgfältige Durchsicht und Prüfung des Gesetzes durchführen kann. Auslöser war die Beschwerde einer Priestergemeinschaft bei der Kleruskongregation. Zudem liegt dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte der Antrag einiger Gläubigen aus dem Bistum vor, die Übereinstimmung des Umsetzungsgesetzes mit dem universalen Kirchenrecht zu prüfen. (mehr)

Update 26.11.2019: Pressekonferenz mit Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg zu den weiteren Schritten. (Nachricht mit Videostatement)

Die Übergangsregelungen für die Räte finden Sie unter diesem Link.

19. August 2019

Anpassung aufgrund der Anhörung

Aufgrund der Stellungnahme des Katholikenrates und der Rückmeldungen aus der Anhörung hat die Bistumsleitung den Entwurf für ein verändertes Rätesystem vorgelegt. Zwar soll es weiterhin einen Rat der Pfarrei geben, jedoch mit zwei eigenständigen Kammern. Pastoral- und Vermögenskammer können so themenspezifischer arbeiten; gleichzeitig gibt es jedoch gemeinsame Aufgaben für den Rat wie die Schwerpunktsetzung für das seelsorgliche und kirchliche Handeln in der Pfarrei, Haushaltsplanung und übergeordnete Vermögensverwaltung oder die Wahl der ehrenamtlichen Mitglieder im Leitungsteam. (mehr in der Pressemeldung vom 19. August 2019 / Den Stand nach Erlass des Gesetzes zur Umsetzung der Synodenergebnisse finden Sie in der Zeitung EinBlicke 3 (vom 15. Oktober 2019)

  • Ein Team in der Gesamtverantwortung für die Pfarrei der Zukunft (vgl. PGO §§ 26 – 36)

    Das Leitungsteam

    Ein Pfarrer, zwei weitere Hauptamtliche und bis zu zwei Ehrenamtliche bilden das Leitungsteam. So soll auch auf der Ebene des Leitungsteams Beteiligung von Ehrenamtlichen möglich sein. Wenn es ehrenamtliche Mitglieder im Leitungsteam gibt, sind sie an allen Entscheidungen beteiligt.

    Das Leitungsteam vertritt die Kirchengemeinde und verwaltet mit dem Rat der Pfarrei das Vermögen der Kirchengemeinde (vgl. KVVG 2020 § 13). Dazu muss ausreichend ökonomische Kompetenz im Leitungsteam vorhanden sein. Eine umfassende Verantwortung kommt dem Leitungsteam auch in der pastoralen Entwicklung zu: es sorgt zusammen mit dem Rat der Pfarrei dafür, dass ein pastoraler Entwicklungsprozess in Gang kommt, in dem Schwerpunkte gebildet werden ( Rahmenleitbild in EinBlicke 1 ).

    Zur Umsetzung der pastoralen Schwerpunkte gehört auch die Führung des Personals entsprechend der vereinbarten Entwicklungsziele. Das Leitungsteam führt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinde ebenso wie die beim Bistum Beschäftigten, die das Bistum für die Pfarrei der Zukunft zur Verfügung stellt.

    Die Amtszeit des Pfarrers beträgt sechs Jahre. Sie kann um sechs Jahre verlängert werden. Die Amtszeit der beiden weiteren Hauptamtlichen beträgt vier Jahre mit Verlängerungsmöglichkeit bis längstens zwölf Jahre. Gleiches gilt für die Wiederwahl von Ehrenamtlichen.

  • Lokale Verantwortung in der Vermögensverwaltung

    Verwaltungsteams

    Verwaltungsteams sind Organe der Kirchengemeinde, die im Auftrag des Leitungsteams an der Vermögensverwaltung mitwirken. Sie erhalten dafür ein im Rahmen der Haushaltsplanungen zugewiesenes Budget. Zu ihren Aufgaben können die Pflege und Verwaltung von Liegenschaften gehören und/oder die Betreuung von Gebäuden und Baumaßnahmen. Weitere Projekte und Aufgaben können hinzukommen (vgl. KVVG 2020 § 2 und § 18).

    Das Verwaltungsteam wird nach seiner Einrichtung vom Rat der Pfarrei bestätigt und ist an das Leitungsteam angebunden; ihm berichtet es über seine laufenden Aktivitäten (vgl. BOVT § 3).

    Verwaltungsteams können sich zunächst im Übergang aus den bestehenden Verwaltungsräten der jetzigen Kirchengemeinden bilden. Später können sie auf Initiative von Personen zustande kommen, die sich an der Vermögensverwaltung beteiligen möchten, oder auf Initiative des Leitungsteams, das Verantwortliche für bestimmte Aufgaben sucht (vgl. KVVG 2020 § 30 und BOVT).

    Die Amtszeit im Übergang beträgt zwei Jahre, im Regelfall vier Jahre (vgl. KVVG 2020 § 16 und § 30). Das Verwaltungsteam besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Aus den Mitgliedern wählt das Team drei Personen, die als Vertretung nach außen fungieren (vgl. KVVG 2020 § 15).

    Jedes Verwaltungsteam kann eine/n Delegierte/n in die Synodalversammlung entsenden (vgl. PGO § 4 Abs. 3).

  • Ehrenamtliche gestalten die Pfarrei der Zukunft mit

    Der Rat der Pfarrei

    Hier stellen wir Ihnen den Stand zum Zeitpunkt der Anhörung (Frühjahr 2019) dar, wie er in der Zeitung "EinBlicke2" gedruckt wurde. Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Anhörung zu Veränderungen kam und nun von einem Rat mit zwei Kammern (Pastoralkammer / Vermögenskammer) ausgegangen wird. Aktuelle Informationen zum "Rat der Pfarrei", seiner Zusammensetzung und Wahl gibt es hier.

    ***

    Der Rat der Pfarrei trifft strategische Entscheidungen in pastoralen und wirtschaftlichen Fragen. Er trägt damit Verantwortung für die pastorale Schwerpunktsetzung, die sich am Rahmenleitbild für die Pfarrei der Zukunft orientiert (die Darstellung in EinBlicke 1), und für die wirtschaftliche Stabilität der Pfarrei. Zur Vorbereitung der Entscheidungen in Vermögensfragen bildet der Rat einen Vermögensverwaltungsausschuss. In vermögensrechtlichen Angelegenheiten führt der Rat Aufsicht über das Leitungsteam.

    Der Rat berät die Themen, die die Synodalversammlung entwickelt (hat); er unterstützt das Leitungsteam bei der Festlegung, Umsetzung und Überprüfung der pastoralen Entwicklungsaufgaben.

    Der Rat der Pfarrei stellt die Beteiligung von Ehrenamtlichen an der Leitung der Pfarrei der Zukunft sicher. Alle gewählten Mitglieder sind Ehrenamtliche. Der Rat bestätigt die Orte von Kirche, die in der Synodalversammlung mitarbeiten wollen, und die Verwaltungsteams.

    Der Rat der Pfarrei gibt Rechenschaft gegenüber der Synodalversammlung.

    Den Rat der Pfarrei leitet der Pfarrer im Leitungsteam. Der Rat wählt aus dem Kreis der Ehrenamtlichen eine Moderatorin/einen Moderator. Er oder sie führt den Vorsitz in Abwesenheit des Pfarrers und immer dann, wenn Aufsichts-Angelegenheiten besprochen werden. Außerdem vertritt sie/er den Rat der Pfarrei nach außen. Der Rat der Pfarrei kann den Vorsitz mit Zustimmung des Pfarrers generell auf die Moderatorin/den Moderator übertragen.

    Die Amtszeit des Rates der Pfarrei beträgt vier Jahre (vgl. die Übergangsregeln).

    Der Rat der Pfarrei tagt mindestens viermal jährlich, vermutlich aber häufiger.

    (Wichtigste Quellen aus dem Gesetzentwurf: PGO §§ 10 – 25 sowie KVVG 2020 § 1 Abs. 3)  

    19. August 2019

    Anpassung aufgrund der Anhörung

    Aufgrund der Stellungnahme des Katholikenrates und der Rückmeldungen aus der Anhörung hat die Bistumsleitung den Entwurf für ein verändertes Rätesystem vorgelegt. Zwar soll es weiterhin einen Rat der Pfarrei geben, jedoch mit zwei eigenständigen Kammern. Pastoral- und Vermögenskammer können so themenspezifischer arbeiten; gleichzeitig gibt es jedoch gemeinsame Aufgaben für den Rat wie die Schwerpunktsetzung für das seelsorgliche und kirchliche Handeln in der Pfarrei, Haushaltsplanung und übergeordnete Vermögensverwaltung oder die Wahl der ehrenamtlichen Mitglieder im Leitungsteam. (mehr in der Pressemeldung vom 19. August 2019 / Den Stand nach Erlass des Gesetzes zur Umsetzung der Synodenergebnisse finden Sie in der Zeitung EinBlicke 3 (vom 15. Oktober 2019)

  • Die Synodalversammlung

    Engagierte Gruppen und Menschen beraten und vernetzen sich

    Die Synodalversammlung setzt sich zusammen aus den Delegierten der Orte von Kirche, die delegieren möchten, den Mitgliedern des Rates der Pfarrei, den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Delegierten aus den Mitarbeitervertretungen und Verwaltungsteams.
    Die Synodalversammlung repräsentiert die Vielfalt kirchlichen Lebens in der Pfarrei; damit hat sie eine besondere Verantwortung für die pastorale Entwicklung der ganzen Pfarrei. Diese Verantwortung nimmt sie wahr, indem sie über pastorale Fragen berät, die gemeinsame Willensbildung fördert und Schwerpunktsetzungen anregt. Mit ihren Vorschlägen muss sich der Rat der Pfarrei beschäftigen.

    In der Synodalversammlung vernetzen sich die verschiedenen Orte von Kirche und ihre Aktivitäten; die Synodalversammlung unterstützt diese Vernetzung.

    Die Synodalversammlung wählt zehn Mitglieder des Rates der Pfarrei. Sie nimmt auch die Rechenschaftsberichte des Rates der Pfarrei und des Leitungsteams entgegen. Als Vollversammlung tagt die Synodalversammlung mindestens einmal jährlich. Sie kann Arbeitsgruppen
    bilden, die sich mit einzelnen Sachbereichen oder Themen intensiver beschäftigen.

    Die Synodalversammlung wird von einem Präsidium geleitet. Es besteht aus zwei aus der Versammlung gewählten Mitgliedern, zwei Mitgliedern aus dem Rat der Pfarrei und einem Mitglied aus dem Leitungsteam. (Quellen: PGO §§ 1 – 9)

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