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Die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Verbindlich und verlässlich

Umsetzungsgesetz bleibt weiter ausgesetzt

Dem Auftrag der Synode gerecht werden – Bedenken Rechnung tragen

Aufgrund der römischen Intervention vom November 2019 nach Beschwerden gegen den Erlass des Umsetzungsgesetzes (Oktober 2019) bleibt dieses weiterhin ausgesetzt; die bisher geplanten Modelle geben daher nur einen Zwischenstand wieder, die hier eher dokumentarisch wiedergegeben werden. Es finden Gespräche mit den römischen Behörden sowie Beratungen der Diözesanen Gremien statt, wie die Ergebnisse der Bistumssynode weiter umgesetzt werden können.

Aktuelle Entwicklungen finden Sie unter herausgerufen.bistum-trier.de

Vgl. auch die Nachrichten

 

Neben den hauptamtlichen Mitgliedern des Leitungsteams (siehe auch hier) gibt es weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sei es als Angestellte der Kirchengemeinden, sei es als Bistumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die in der Pfarrei der Zukunft eingesetzt werden.

  • Priester und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    Die Priester, Diakone und Gemeindereferentinnen und -referenten, die in den jetzigen Pfarreiengemeinschaften oder in kategorialen Aufgaben wie etwa Krankenhaus- oder Gefängnisseelsorge tätig sind, werden auch nach dem 1. Januar 2020 zunächst dort weiter tätig sein. Ähnliches gilt für die Pastoralreferentinnen und -referenten; sie werden in den Pfarreien eingesetzt und vor Ort Ansprechpartnerinnen und -partner für die Gläubigen sein.

    Zum 1. Oktober 2019 werden die Leitungsteams der 15 Pfarreien der Zukunft der ersten Phase (ab 2020) feststehen. Für die Priester und die anderen hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Leitungsteam gilt, dass sie in der Regel nicht dort Leitungsaufgaben übernehmen, wo sie bisher tätig waren. Für Priester, die künftig territorial in der Pfarrei der Zukunft arbeiten und die nicht Teil des Leitungsteams sind, gilt nach einer Beratung im Priesterrat die Erwartung des Bischofs, dass sie sich innerhalb von drei Jahren auf neue Stellen bewerben. Die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral können sich ebenfalls auf neue Stellen bewerben. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unabhängig davon ob sie die Stelle wechseln, werden sich mittel- und langfristig Arbeitsweisen und Aufgaben verändern.

    Bereits für den Sommer 2019 entwickelt die zuständige Abteilung den Orientierungsrahmen für den Einsatz des pastoralen Personals für die Pfarreien, die zum 1. Januar 2020 errichtet werden, sowie für die Pfarreien, die in der zweiten Phase errichtet werden.

    Das pastorale Personal ist beim Bistum angestellt.

  • Nicht-pastorales Personal

    Neben dem pastoralen Personal sorgen auch viele Menschen an anderen Stellen dafür, dass es in der Pfarrei „läuft“: dazu gehören Pfarrsekretärinnen und -sekretäre, Kirchenmusikerinnen und -musiker, Küsterinnen und Küster oder Reinigungs- und Anlagen-Pflegekräfte. Sie sind in der Regel bei der Kirchengemeinde angestellt. Bisherige Anstellungsverhältnisse bleiben erhalten. Es wird keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Im Gesetzentwurf findet sich dieses unter dem Stichwort „Personalübernahme“ in den Regelungen des Art. 1 § 8 der Auflösungs- und Errichtungsordnung.

  • Verwaltung am Pfarrort

    Das Leitungsteam der Pfarrei der Zukunft hat seinen Sitz am Pfarrort. Dort werden in enger Anbindung an das Leitungsteam viele Verwaltungsaufgaben effizient gestaltet und an einem Ort gebündelt. Denn die Verwaltung in der Pfarrei der Zukunft soll die pastoralen Prozesse unterstützen.

    Auch im Rat der Pfarrei kommen die Themen der Pastoral und die Aufgaben der Vermögensverwaltung zusammen. Das Leitungsteam verzahnt die pastoralen Prozesse und deren Unterstützung durch die Verwaltung miteinander. Zur Verwaltung der Pfarrei der Zukunft gehören etwa Aufgaben des Rechnungswesens, der Immobilienbetreuung und des Personalwesens.

    In der Pfarrei der Zukunft werden alle Aufgaben und Teilaufgaben bearbeitet,

    • in denen etwas zu entscheiden ist,
    • bei denen ausgelagerte Aufgaben vorzubereiten bzw. Ergebnisse wieder zu übernehmen sind,
    • die unkomplizierter und günstiger direkt in der Pfarrei der Zukunft selbst zu erledigen sind,
    • die einen unmittelbaren Kontakt vor Ort erfordern.

    Daher sind neben dem Leitungsteam dort auch weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die das Leitungsteam bei den Verwaltungsaufgaben unterstützen. Dies sind vor allem Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, die sich im Rechnungswesen, in der Immobilienverwaltung und im Personalwesen auskennen. Wie sich die Verwaltung strukturell und organisatorisch aufstellt, kann die Pfarrei situationsbezogen regeln.

  • Pastorale Verwaltung und Kommunikation

    Eine wichtige Aufgabe der pastoralen Verwaltung ist der Kontakt zu den Gläubigen bei Anmeldungen von Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und ähnlichen Anlässen. Hier werden auch zukünftig Pfarrsekretärinnen und -sekretäre erste Ansprechpersonen sein.

    Die Kirchenbücher werden zentral im Pfarramt am Pfarrort verwaltet. Es ist zu festgelegten und bekannten Zeiten erreichbar. Wochentags soll dies ganztägig möglich sein. Personen, die ein Anliegen haben, sei es seelsorglich oder verwaltungsbezogen, finden dort Ansprechpersonen.

    In der Pfarrei der Zukunft gibt es neben dem einen Pfarramt für die zentrale Verwaltung Kirchenbüros für kommunikative und unterstützende Aufgaben in der Fläche. Die ehrenamtlich Tätigen in der Pfarrei erhalten zusätzlich zu den Ansprechpersonen vor Ort auch dort Unterstützung. Die Zahl der Kirchenbüros wird von der Pfarrei der Zukunft festgelegt.

    Die Verwaltungsprozesse werden zwischen der zentralen Verwaltung in der Pfarrei der Zukunft und den unterstützenden diözesanen Zentren organisiert.

  • Die Dekanate Switch

    Die Dekanate werden aufgehoben.

    Bereits im Abschlussdokument der Synode heißt es, die Ebene der Dekanate sei bei der Errichtung von Pfarreien der Zukunft als weite pastorale Räume zu überprüfen. In den Beratungen zur Umsetzung der Synodenergebnisse ist deutlich geworden, dass die Ebene der Dekanate – bislang gab es 32 – bei nun 35 Pfarreien der Zukunft aufgehoben wird (vgl. im Gesetzentwurf Art. 1 § 5).

    Die im Dekanat eingesetzten Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten werden in den Pfarreien der Zukunft wirken. Auch für die Angestellten in der Verwaltung und für die Reinigungskräfte werden Einsätze in den Pfarreien der Zukunft geplant.

  • Die Rendanturen Switch

    Weil es zunächst neben den Pfarreien der Zukunft noch die bisherigen Pfarreien gibt, wird es einen längeren Übergang brauchen.

    In absehbarer Zeit werden die Rendanturen aufgelöst: Es gibt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung der Pfarreien der Zukunft, die es in den bisherigen Pfarreien so nicht gab. Die Pfarreien der Zukunft werden in den Bereichen Rechnungs-, Immobilien- und Personalwesen von diözesanen Zentren unterstützt.

  • Anstellungsträgerschaft Switch

    • Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Mitglieder des Leitungsteams sind beim Bistum angestellt und werden in den Pfarreien eingesetzt.
    • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Verwaltung arbeiten, können beim Bistum angestellt sein (wenn sie z. B. vorher in einer Rendantur gearbeitet haben) oder bei der Kirchengemeinde (wenn sie neu eingestellt werden).
    • Die Angestellten der jetzigen Kirchengemeinden werden im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge als Angestellte der neuen Kirchengemeinde übernommen.
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