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Pfarreien der Zukunft - EinBlicke 3

Liebe Schwestern und Brüder in den Pfarreien unseres Bistums,
liebe an der Umsetzung der Synode Interessierte!

Wenn Sie die Zeitung „EinBlicke 3“ in den Händen halten oder hier lesen, hat Bischof Stephan Ackermann das "Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013 – 2016" in Kraft gesetzt. Damit ist ein ganz wesentlicher Meilenstein in der Synodenumsetzung erreicht. Gestalt, Aufbau und Gremienstruktur in unseren Pfarreien der Zukunft sind festgelegt – und wollen nun mit Leben gefüllt werden. Das ist in der Übergangszeit zu den neuen Pfarreien mit vielen Herausforderungen und bislang unbekannten Strukturen und Vorgehensweisen verbunden. Deshalb widmen sich die „EinBlicke 3“ auch besonders etwa der Wahl zum ersten Rat der Pfarrei, der neuen Rolle von Ehrenamtlichen oder den Regelungen für die Pfarreien, die in der zweiten Phase errichtet werden.

Außerdem wollen wir Ihre Aufmerksamkeit auf die Orte von Kirche lenken. Die Ergebnisse der Anhörungen haben uns gezeigt, dass viele Gremien sich intensiv damit beschäftigen: fragend, besorgt, aber auch motiviert. „Orte von Kirche“ gilt es zu entdecken; von hier aus sollen sich die neuen Pfarreien aufbauen. Manche Einrichtungen, Gruppen, Gremien entdecken auch gerade, dass sie es sind: Orte und Gemeinschaften, an denen Kirche in einer besonderen Weise lebendig ist.

Leitungsteams übernehmen jetzt Verantwortung

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu den Pfarreien der Zukunft ist die Personalisierung der ersten 15 Leitungsteams. Ich freue mich über die Bereitschaft und Motivation der zukünftigen leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in dieser so wichtigen Startphase Verantwortung bei der Gestaltung kirchlichen Lebens im Geiste unserer Bistumssynode zu übernehmen. Namen und Gesichter finden Sie unter diesem Link.

Die weiteren 20 Pfarreien starten am 1. Januar 2021

Wir haben auch eine Entscheidung dazu getroffen, wann die weiteren 20 Pfarreien errichtet werden: zum 1. Januar 2021. Denn mit dem Umsetzungsgesetz sind die Rahmenbedingungen für alle zukünftigen Pfarreien geschaff en. Wir spüren vielerorts den Wunsch, jetzt alle Energie und Kraft in die Seelsorge und die Entwicklung hin zu einer missionarischen und diakonischen Kirche zu investieren. Die Veränderungen im Verwaltungsbereich und die Schnittstellen zwischen der Bistumsverwaltung und den neuen Kirchengemeinden sind vorbereitet und ab Januar 2020 im Einsatz. Daher haben wir uns nach Rückmeldungen von den Steuerungsgruppen und diözesanen Räte für diesen Zeitplan entschieden – wohl wissend, dass wir damit nur eine kurze Phase haben werden, in der wir lernen und nachjustieren können. Aber die ersten 15 Pfarreien sollen ja bewusst keine Modell-Projekte sein: Der eingeschlagene Weg ist verbindlich für alle.

So wünsche ich Ihnen nun gute „EinBlicke“ in die vor uns liegende Zeit und bleibe mit Ihnen verbunden auf dem Weg in eine gute Zukunft unserer Trierer Kirche.

Ihr 
Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Generalvikar

Übersicht:

Wort des Bischofs

Ort von Kirche werden - sein und bleiben

Ein Rat mit zwei Kammern: Das neue Trierer Gremien-Modell im Überblick

Entschieden für gemeinsame Verantwortung: Ehrenamtlich im Leitungsteam

Eine Form des ehrenamtlichen Engagements: Mitarbeit im Verwaltungsteam

Pfarreiengemeinschaften im Übergang

Und dann gibt es noch weitere häufig gestellten Fragen, die wir im Folgenden und (weitere) hier beantwortet haben. Spezielle Fragen oder Einzelfragen beantwortet das Synodenbüro gerne separat, sofern es möglich ist.

Leitungsteams - (Pastorale) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - Und wie weiter?

Häufige Fragen - Und Antworten (Oktober 2019)

  • Die Leitungsteams für die ersten 15 neuen Pfarreien sind jetzt benannt – wie geht es weiter?

    Seit dem 1. Oktober sind die Frauen und Männer, die künftig in den Leitungsteams arbeiten, mit einem Teil ihrer Arbeitszeit in eine Stabsstelle abgeordnet; diese ist beim Generalvikar angesiedelt. Bis Ende Dezember können die Kolleginnen und Kollegen sich in ihren jeweiligen Teams miteinander bekannt und vertraut machen; außerdem werden sie erste Kontakte vor Ort knüpfen, etwa zur jeweiligen Steuerungsgruppe oder zu den noch amtierenden Gremien.

    Außerdem hat das Bistum verschiedene Module der (Weiter-)Qualifizierung organisiert: Dabei geht es beispielsweise um zentrale Themen der Synodenumsetzung oder um das persönliche Führungsverständnis und das Thema „Führen im Team“; weiter gibt es Angebote auch zu betriebswirtschaftlichen oder (personal-)rechtlichen Aspekten. Gleichzeitig brauchen und haben die Mitglieder der künftigen Leitungsteams die Möglichkeit, an der bisherigen Arbeitsstelle Projekte zu Ende zu bringen, Aufgaben und Arbeitsfelder zu übergeben und Abschied zu nehmen.

    Am 1. Januar 2020 geht es dann offiziell los: Mit der Errichtung der neuen Pfarreien nehmen auch die Leitungsteams ihre Arbeit auf. In den ersten Wochen des neuen Jahres werden sie in den Pfarreien vorgestellt und in ihr Amt eingeführt.

  • Was bedeuten die Veränderungen für die Priester und die pastoralen und nicht-pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht in einer Leitungsfunktion sind?

    Die Seelsorgerinnen und Seelsorger, die nicht in einem Leitungsteam mitarbeiten, bleiben ebenso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verwaltungsbereich in der Regel zunächst an ihren bisherigen Arbeitsstellen. Natürlich aber haben die Veränderungen in der Gestalt der Pfarreien mittel- und langfristig auch Auswirkungen auf ihre Tätigkeit. Daher treffen sich der Bischof oder Mitglieder der Bistumsleitung in den kommenden Monaten mit allen Priestern, den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Angestellten der Kirchengemeindeverbände in den Pfarreien, die zum 1. Januar 2020 starten, zum Austausch.

    In Abstimmung mit dem jeweiligen Leitungsteam werden sich dann Arbeitsfelder und Rollenprofi le nach und nach weiterentwickeln.

  • Wo wende ich mich künftig hin, wenn ich eine Seelsorgerin oder einen Seelsorger brauche, eine „Messe bestellen“ oder mein Kind zur Taufe anmelden will?

    Auch hier gilt: Nicht alle Veränderungen kommen zum 1. Januar. Die Pfarrbüros sind zu den bekannten Öffnungszeiten besetzt; die bisherigen Ansprechpartnerinnen und –partner werden weiterhin erreichbar sein – zunächst unter den bekannten Telefonnummern oder Mailadressen.

Weiteres: