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Miteinander betend unterwegs...

Gebet für die Kirche im Bistum Trier

Dreifaltiger Gott,
durch die Geschichte hindurch sammelst du dir
zu jeder Zeit dein Volk
aus den Menschen, die sich von dir rufen lassen.

Du führst sie:
Abraham hast du herausgeführt in eine neue Heimat,
Mose und das Volk Israel
auf seinem Weg durch die Wüste begleitet,
die Apostel gesammelt
als Weggefährten deines Sohnes Jesus Christus.

Wir vertrauen darauf, dass du auch uns
deinen Weg zeigst und uns führst.
Du führst uns als deine Kirche im Bistum Trier
in dieser herausfordernden Zeit.
Du führst uns, indem du uns sammelst
um deinen Sohn Jesus Christus.
Er ist bei uns in seinem Leib, den wir verehren.

Wir schauen auf ihn, der uns vorangeht.
Wir schauen auf ihn,
der uns Weg, Wahrheit und Leben ist.
Wir schauen auf ihn,
der uns sendet zu den Menschen,
die sich nach deiner Nähe sehnen.

Wir bitten dich:
Gedenke deiner Christenheit
in dieser Zeit im Bistum Trier.
Führe uns Schritt für Schritt
auf dem Weg, der vor uns liegt.
Schenke uns Kraft auf dem Weg,
der vor uns liegt.
Sammle uns um dich auf dem Weg,
der vor uns liegt.

Gott, Anfang und Ziel unseres Weges
A: Dir sei Ehre in Ewigkeit

Gott, in Jesus Christus unser Wegbegleiter
A: Dir sei Ehre in Ewigkeit

Gott, im Heiligen Geist Ratgeber auf dem Weg
A: Dir sei Ehre in Ewigkeit

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist.
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.


In den Anliegen der Synode

Gebete, Gedanken und Andachten von Menschen aus dem Bistum

  • Wie geht es weiter? Switch

    Herr, unser Gott,
    du bist der Gott unserer Wege.
    Du kennst unsere Schritte, die sicheren und die unsicheren.
    Du bist auch dann da,
    wenn wir auf der Stelle treten und nicht einmal erahnen können,
    wie es weiter geht.

    Du weißt auch jetzt, welche Fragen und Gefühle in uns ringen,
    in einer Zeit, in der die Zukunft der Kirche in unserem Bistum Trier
    ungeklärt und offen ist.
    Unsicherheit ist da und Unverständnis,
    Wut und Ohnmacht,
    Aufbegehren und Resignieren,
    Ausgebremst-Sein und adventliche Hoffnung.

    Die verordnete Zeit des Aussetzens birgt die Chance,
    durchatmen zu können.
    Allen stellt sich nun die Frage: Wie geht es weiter?
    Gerade diese Frage lässt uns weiter schauen:
    Wie geht es weiter mit mir als Christin und Christ?
    Wie geht es weiter mit den Menschen,
    mit denen und für die wir uns einsetzen?

    Stärke diesen Blick, Gott unserer Wege,
    den Blick auf die Menschen neben uns,
    den Blick auf die gemeinsame Sorge, die uns über Trennendes hinweg verbindet,
    den Blick auf die fundamentalen Veränderungen,
    in die wir als Kirche herausgerufen sind.
    Stärke unseren Blick auf den Glauben,
    der letztlich Berge versetzen und Unmögliches möglich machen kann.

    Segne unser Hoffen und Bangen,
    unser Ringen und Mühen.
    Stärke unsere Weggemeinschaft untereinander und mit Dir.
    Geh mit uns und komm uns entgegen in diesen Tagen des Advent,
    durch Christus, unseren Wegbegleiter und Herrn,
    heute und in Ewigkeit.

    Amen.

    (Von Armin Surkus-Anzenhofer, Wittlich - Advent 2019)

  • Fürbitten im Advent 2019 Switch

    Fürbitten - Erster Adventssonntag 1. Dezember 2019

    Herr Jesus Christus, Du lädst uns ein: „Seid wachsam!“
    Was wir sehen und mitbekommen,
    was uns bewegt und beschäftigt, das bringen wir darum vor Dich:

    Wachsam sehen wir das Ringen um einen guten Weg in unserem Bistum Trier,
    unseren Glauben heute glaubhaft zu leben.
    Für alle, die sich in diesem Ringen nicht verstanden fühlen.
    Für die, die in den unterschiedlichen Positionen dieselben Sorgen heraus hören.
    Und für jene, die eine Vision von Kirche haben, die Unterschiedlichkeit aushält.

    Wachsam hören wir den Ruf nach Veränderungen in unserer Kirche.
    Für alle, die in der Kirchengeschichte
    Veränderungen zum Wohl und zum Heil der Menschen herbeigeführt haben.
    Für die, die die Zeichen und Fragen unserer Zeit
    im Licht des Evangeliums zu deuten versuchen.
    Und für jene, die nicht müde werden, die Finger in die Wunden unserer Kirche zu legen,
                um sie glaubhafter zu machen.

    Wachsam sehen wir, wie sich unsere Gesellschaft und unsere Welt rasant verändern.
    Für alle, denen diese Veränderungen Angst machen.
    Für die, die nicht mitkommen und sich abgehangen fühlen.
    Für jene, die aus ihrem Glauben heraus Veränderungen auf ihre Chancen hin prüfen,
    inwiefern dadurch bessere Lebensbedingungen für alle geschaffen werden können.

    Wachsam sehen wir, wie Menschen an den Rand ihrer Belastbarkeit kommen,
    wie Ehren- und Hauptamtliche über die Maßen gefordert sind.
    Für alle, die in der Aussetzung der Synodenumsetzung die Chance sehen,
                innezuhalten, Ruhe zu finden, sich zu orientieren und gesammelt weiter zu gehen.
    Für die, die als Ehren- und Hauptamtlichen fürsorglich miteinander umgehen.
    Für jene, die nicht wissen, wie und wo es mit ihnen beruflich weitergeht.

    Wachsam sehen wir, dass wir Herausforderungen nicht allein meistern können.
    Für alle, die als Frauen und Männer vor uns geglaubt haben
                und auf deren Kraft, auf deren Zeugnis und auf deren Nähe wir bauen können.
    Für alle Seligen und Heiligen in unserem Bistum, deren Fürsprache bei Dir, Gott,
                uns hält und trägt über die Zeit hinweg.
    Für jene, die in der Hoffnung auf dein Kommen von uns gegangen sind.

    Wachsam sind wir und sehen doch nicht alles, was Menschen sorgt.
    Komm, Menschensohn, öffne unseren Augen füreinander und für Dich
    und lass uns Dein Kommen spüren im Advent und ihm Zugehen auf Weihnachten.

    (Text: Armin Surkus-Anzenhofer, Wittlich)

  • Du hast uns herausgerufen - Christkönig 2019 Switch

    Christus Bruder aller Menschen, einz’ger Hirte in der Zeit.
    Christus, Licht für alle Völker, leuchtet bis in Ewigkeit.
    Suchen wir dein Reich des Friedens, suchen wir Gerechtigkeit,
    Christus Retter, Christus Heiland, Christus König aller Zeit.

    Du hast uns herausgerufen, deinen Geist am Werk zu seh’n,
    seine Spuren zu entdecken, neue Wege mitzugeh’n.
    Suchen wir dein Reich des Friedens, suchen wir Gerechtigkeit,
    Christus Retter, Christus Heiland, Christus König aller Zeit.

    Leben teilen mit den Menschen, ihre Freude und ihr Leid,
    gehen, stehen, bleiben, hoffen – dazu mache uns bereit.
    Suchen wir dein Reich des Friedens, suchen wir Gerechtigkeit,
    Christus Retter, Christus Heiland, Christus König aller Zeit.

    Ralf Schmitz, zum Christkönigsfest 2019 (Melodie GL/Trier 819)

  • Vorschlag für eine Andacht in den Anliegen der Synode des Bistums Switch

    Eröffnungslied: GL 342, 1+2  "Komm, Heilger Geist"

    Begrüßung: Die Synode des Bistums Trier soll nicht nur eine Verwaltungs-Reform sein sondern auch ein geistlicher und geistiger Aufbruch in eine gute Zukunft hier bei uns.

    Dafür bitten wir Gottes guten Geist um seine Hilfe und seinen Beistand.

    Wir beten gemeinsam aus dem Gotteslob Nummer 7, Abschnitt 4

    Lied: GL 342, 3 + 4 "Dich sendet Gottes Allmacht aus"

    Andacht: Heiliger Geist, GL 676, 5

    Lied: GL 351, 1+2 "Komm Schöpfer Geist"

    Maria, die Mutter Jesu, hat am Pfingstfest mit den Aposteln auf den Heiligen Geist gehofft. Sie kann auch uns heute helfen, das wir als Kirche das Gute sehen und auch tun.

    Darum beten wir Nummer 676, Abschnitt 5

    Lied: GL 867, 1-3 "Der Mutter und dem Sohne"

    SYNODENGEBET (s.o. - austeilen, gemeinsam langsam beten)   ----

    oder GL 904 Litanei + Segen 905

    Schlusslied (nach Kirchenjahreszeit oder PfarrpatronIn)

     z. B. GL 746 "Nun segne Herr uns allzumal"  oder GL 880 "Zu der Apostel Zahl"

    (Von Diakon Bernhard Saxler)

    Die Andacht zum Download finden Sie hier als pdf.

  • Gebet für die Synode Switch

    Herr Jesus Christus, Heiland und Erlöser,
    Haupt deiner Kirche.
    Du hast uns versprochen,
    bei uns zu bleiben alle Tage
    bis ans Ende der Zeit.
    Wir vertrauen auf deine Zusage.
    Wir glauben: Du gehst mit uns,
    auch durch unsere Zeit.

    Schenke uns deinen Heiligen Geist,
    damit wir die Zeichen der Zeit erkennen.
    Er öffne uns die Augen.
    Er nehme weg, was uns voneinander trennt.
    Er gebe uns Geduld, aufeinander zu hören,
    und den Mut,
    uns auf Neues einzulassen.

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