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Umsetzungsgesetz zurückgezogen - neue Planungen

Bischof Stephan Ackermann hat am 18. November 2020 das Umsetzungsgesetz (aus Oktober 2019) zurückgezogen (Dekret im Kirchlichen Amtsblatt 164 (2020) Nr. 201 Die bisher geplanten Modelle geben daher nur einen Zwischenstand wieder, die hier eher dokumentarisch wiedergegeben werden. Es finden weiterhin Gespräche mit den römischen Behörden sowie Beratungen der Diözesanen Gremien statt, wie die Ergebnisse der Bistumssynode weiter umgesetzt werden können.

Aktuelle Entwicklungen zum Stand der Synodenumsetzung finden Sie jeweils unter herausgerufen.bistum-trier.de

Die jeweils aktuelle Ausgabe der Einblicke, die den Stand zum Erscheinungsdatum der Zeitung wiedergibt, finden Sie unter www.bistum-trier.de/einblicke

 

Vorwort von Bischof Dr. Stephan Ackermann zur Zeitung EinBlicke 3

"...vieles miteinander im Tun lernen"

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen im Bistum Trier,

am 15. Oktober (2019) habe ich das „Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013 – 2016“ in Kraft gesetzt. Dem ging eine Anhörungsphase voraus, in der wir alle amtierenden Räte und Gremien auf Pfarrei-, Dekanats- und Bistumsebene sowie viele Einzelpersonen um ihre Einschätzung zu diesem Gesetz gebeten haben. Die Beteiligung an der Anhörung war überragend hoch und hat mir gezeigt, dass es gerade den amtierenden Gremien, aber auch vielen anderen Menschen in unserem Bistum sehr wichtig ist, welchen Weg unsere Kirche im Bistum Trier einschlägt. Die Menschen haben sich intensiv mit den einzelnen Themen auseinandergesetzt und mir und den anderen Verantwortlichen in der Bistumsleitung konstruktive Rückmeldungen und kritische Hinweise gegeben oder auch Besorgnis geäußert.

Wir befinden uns auf dem richtigen Weg!

Da wundert es vielleicht ein wenig, wenn ich nach wie vor der Meinung bin, dass wir uns mit der Umsetzung der Ergebnisse unserer Synode insgesamt auf dem richtigen Weg befinden. Dabei haben wir die Kritikpunkte und Befürchtungen sehr ernstgenommen. Sie haben uns gezeigt, dass wir an manchen Stellen Pläne verändern mussten; in anderen Fällen scheint es mir nach wie vor eher ein Informations- oder Kommunikationsproblem zu geben. Für alle unstrittig ist das Bewusstsein, dass wir nicht so weitermachen können wie bisher, wenn wir der Frohen Botschaft Gehör verschaffen und unser Christsein auf vielfältige Weise leben wollen. Das haben mir auch die vielen, manchmal handschriftlichen, Bemerkungen auf den Anhörungsbögen gezeigt. In Briefen von Gremien oder Gruppen konnte ich lesen, dass sie aus Anlass der Anhörung auch intensiv darüber diskutiert haben, wozu und wie sie vor Ort Kirche sein wollen.

Ich bitte Sie, sich auf den gemeinsamen Weg einzulassen!

Deshalb bitte ich Sie gerade in dieser Übergangszeit herzlich, sich auf unseren gemeinsamen Weg einzulassen. Die Zeitung EinBlicke 3 mit den verschiedenen Informationen will dazu eine Hilfe sein. Ich bin überzeugt, dass wir vieles miteinander im Tun lernen werden. Und vor allem glaube ich fest daran, dass uns bei all unserem Tun und Wollen der Heilige Geist führt und begleitet, wenn wir nur achtsam sind auf seine Gegenwart.

Ihr Bischof
+ Stephan Ackermann, Bischof von Trier

Übersicht:

Wort des Bischofs

Ort von Kirche werden - sein und bleiben

Ein Rat mit zwei Kammern: Das neue Trierer Gremien-Modell im Überblick

Entschieden für gemeinsame Verantwortung: Ehrenamtlich im Leitungsteam

Eine Form des ehrenamtlichen Engagements: Mitarbeit im Verwaltungsteam

Pfarreiengemeinschaften im Übergang

Und dann gibt es noch weitere häufig gestellten Fragen, die wir im Folgenden und (weitere) hier beantwortet haben. Spezielle Fragen oder Einzelfragen beantwortet das Synodenbüro gerne separat, sofern es möglich ist.

Weiteres: