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Einblicke 4 - Stand: September 2021

Engagement im Sozialraum: Anküpfen an das Leben der Menschen

Die Diözesansynode hat sehr intensiv darüber gesprochen, wie sich die gewünschten Schritte in die Zukunft konkretisieren. Mit klarer Mehrheit haben die Synodalen festgehalten: Die Kirche soll diakonisch und missionarisch wirken. Das ist ihr Auftrag vom Evangelium her. Was das Evangelium heute bedeutet, lernen engagierte Christinnen und Christen, indem sie am Leben  der  Menschen  heute  anknüpfen.

"Engagement im Sozialraum verlangt, die dort lebenden Menschen und sozialen Gruppen mit ihren Ressourcen, mit der Vielfalt ihrer Biografien und ihren Widersprüchen, Brüchen und Sorgen angemessen wahrzunehmen. Die Kirche von Trier wird das Gespräch mit ihnen auf Augenhöhe suchen; sie will ihnen Teilhabe und Teilgabe am Leben ermöglichen und sich kritisch mit Strukturen auseinandersetzen, die ihre Menschenwürde verletzen oder  gefährden.“

Abschlussdokument (4.4.1).

Drei weitere Prozesse sind gestartet, damit diese wichtigen Impulse das kirchliche Handeln im Bistum Trier prägen.

  • Bischof Dr. Stephan Ackermann und die Bistumsleitung haben die von der Teilprozessgruppe Diakonische Kirchenentwicklung formulierten Grundlagen aufgegriffen und als Orientierung für die Entwicklungen im Bistum Trier verbindlich gemacht. Um den Prozess einer diakonischen Kirchenentwicklung bistumsweit zu fördern und zu stärken, sind in der gemeinsamen Verantwortung des Bistums und des Diözesan-Caritasverbandes bereits erste Pilotveranstaltungen für Leitungskräfte verschiedener kirchlicher Handlungsfelder angelaufen. Ebenfalls hat eine erste regionale Impulsveranstaltung stattgefunden. Weitere werden in diesem und im kommenden Jahr folgen – dann auch in einer zweiten Phase für ehrenamtlich Interessierte.

    Ziel ist es, quer zu den unterschiedlichen Bereichen miteinander in Kontakt zu kommen, sich zu vernetzen, die eigene Praxis an den unterschiedlichen Orten von Kirche gemeinsam anzuschauen und im Sinne der Synode weiterzuentwickeln. Auch sind für die kommenden Jahre mehrere Fortbildungen geplant, um das eigene Handeln vor Ort sozialräumlich auszurichten.

    www.dasein.bistum-trier.de 

  • Am  1. September 2021 haben  vier  Missionarische Teams ihre Arbeit aufgenommen. Die neunköpfige Gruppe unter der Gesamtleitung von Schulpfarrer Martin Birkenhauer bildet drei Regionalteams für die Visitationsbezirke Saarbrücken, Trier und Koblenz sowie ein Bistumsteam. Grundlage ist das Synodenabschlussdokument, in dem es heißt: „Das Bistum ruft missionarische Teams aus Christinnen und Christen mit einer besonderen geistlichen Begabung für die Weitergabe des Glaubens ins Leben. Diese Teams begleiten vor Ort eine Zeit lang das Glaubensleben.“

    Die Missionarischen Teams stehen in Verbindung zu einer stärker diakonisch-missionarischen Grundausrichtung des Bistums: Die Kirche will nah bei den Menschen sein, ihre Nöte und Sorgen in den Blick nehmen und vom Einzelnen her denken. Dazu wollen die Teams mit Menschen, die in den neugebildeten Pastoralen Räumen und in den Pfarreien vielfältige Orte von Kirche mitgestalten wollen, in Kontakt zu kommen und Projekte und Initiativen anstoßen, die von der Liebe Gottes zu den Menschen Zeugnis geben.

    Das Regionalteam Koblenz besteht aus dem Priester Oliver Seis und Pastoralreferentin Elisabeth Zenner; das  Regionalteam  Trier aus den beiden Pastoralreferenten Jörg Koch und Thomas Kupczik; das Saarbrücker Regionalteam aus Gemeindereferentin Christiane Herrig und Schulpfarrer Martin Birkenhauer, der auch den Fachvorsitz der Missionarischen Teams übernimmt. Im Bistumsteam arbeiten Pastoralreferent Oliver Serwas, Gemeindereferent Thomas Kasper und Pfarrer Matthias Marx.

    Weitere Informationen zu den Missionarischen Teams

  • Lernpartnerschaften  bedeutet: gegenseitige Motivation und Unterstützung im gemeinsamen Experimentieren, Lernen und wirksameren Handeln der Kirche inmitten der Gesellschaft

    Das pastorale Handeln im Bistum Trier soll gemäß der inhaltlichen Beschlüsse der Trierer Diözesansynode und des nachsynodalen Schreibens von Bischof Ackermann an den verschiedenen bewährten und  neuen  Orten von Kirche diakonisch und missionarisch weiterentwickelt werden und an den konkreten lebens- und sozialräumlichen Gegebenheiten vor Ort ausgerichtet sein.

    Viele Orte von Kirche haben sich bereits auf den Weg gemacht, ihre Praxis im Sinne der Synode weiterzuentwickeln. Die Abschlussberichte der im Nachgang zur Synode eingerichteten Teilprozessgruppen bilden  dafür die Grundlage. Fachverantwortliche aus dem Zentralbereich Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat haben für die Phase der exemplarischen Umsetzung die Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften, Verbände, Dekanate und Einrichtungen zu diesen Lernpartnerschaften eingeladen.

    Anlass für die gewählte Form der Lernpartnerschaft ist die Überzeugung, dass es für die neue und veränderte Pastoral keine ‚Rezepte‘ gibt. Dazu gab es fast 30 Interessensbekundungen. Im Laufe des Septembers (2021) werden die vereinbarten Lernpartnerschaften vorgestellt.

Themenseite "da sein"

Klicken Sie auf die Grafik, um zur Themenseite "da sein" - Diakonische Kirchenentwicklung im Bistum Trier zu gelangen: www.dasein.bistum-trier.de 

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