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Pfarreien der Zukunft im Übergang - Start am 1. Januar 2021

Bischof Ackermann wird Stellung nehmen – Keine direkten Auswirkungen auf Seelsorge

Rom setzt Umsetzungsgesetz zur Überprüfung aus

Trier - Am 21. November hat Bischof Dr. Stephan Ackermann die Nachricht erhalten, dass die römische Kleruskongregation entschieden hat, den Vollzug des „Gesetzes zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016“ auszusetzen, damit der Päpstliche Rat für die Interpretation der Gesetzestexte eine sorgfältige Durchsicht und Prüfung des Gesetzes durchführen kann. Auslöser war die Beschwerde einer Priestergemeinschaft bei der Kleruskongregation. Zudem liegt dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte der Antrag einiger Gläubiger aus dem Bistum vor, die Übereinstimmung des Umsetzungsgesetzes mit dem universalen Kirchenrecht zu prüfen. (mehr)

Die ersten 15 Pfarreien der Zukunft starten am 1. Januar 2020. Aber es gibt auch 20 weitere Pfarreien der Zukunft im Bistum, die erst zum 1. Januar 2021 errichtet werden:

Adenau-Gerolstein - Bad Neuenahr-Ahrweiler - Bernkastel-Kues - Bitburg - Boppard - Cochem-Zell - Daun - Dillingen - Hermeskeil - Kaisersesch - Lebach - Merzig - Neuerburg - Neunkirchen - Prüm - Saarburg - Saarlouis - Schweich -  Simmern - Trier.

Hier haben wir Informationen für diese Pfarreien zusammengestellt. Die Informationen werden ständig ergänzt und bei Bedarf aktualisiert.


Informationen aus erster Hand

Bischof und Generalvikar schreiben an die Räte

  • Hier können Sie den Brief von Bischof Dr. Stephan Ackermann an die Mitglieder der Gremien bzw. Organe der Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften, Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sowie der Dekanate  als PDF downloaden. Mehr Informationen zur Wahl zum ersten Rat der Pfarrei finden Sie auf dieser Seite.

  • Hier können Sie den Brief von Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg an die Mitglieder der Gremien bzw. Organe der Pfarreien,  Pfarreiengemeinschaften, Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sowie der Dekanate als PDF-Dokument downloaden. Er richtet sich an die Pfarreien, die erst zum 1. Januar 2021 starten und beantwortet Fragen zu den Übergangsmandaten der Gremien in diesen Pfarreien. (Formular für das Übergangsmandat)

    Das im PDF-Brief noch als Option genannte Datum 2022 ist inzwischen überholt, da am 15. Oktober als verbindlicher Termin der Errichtung der 20 Pfarreien der Zukunft der 1. Januar 2021 genannt wurde.

Keine Zeit ohne ehrenamtliche Gremien

Auch in der Phase des Übergangs soll es im Bistum Trier keine Zeit ohne ehrenamtliche Gremien geben. Daher werden dort, wo zum 1. Januar 2020 neue Pfarreien errichtet werden, die jetzigen Gremien bereits einen ersten Rat der Pfarrei mit seinen beiden Kammern wählen. Dieser soll sich dann spätestens drei Wochen nach Errichtung der neuen Pfarrei konstituieren. Auch in den Pfarreien, die erst 2021 in eine neue Pfarrei übergehen, sollen engagierte Räte die Entwicklung im Übergang begleiten; das ist eine Basis für einen guten Veränderungsprozess.

Übergangsmandate

Durch die Errichtung der neuen Pfarreien in zwei Phasen haben manche Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften eine längere Zeit des Übergangs vor sich. Für diese Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften sowie die jeweiligen Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sind die Themen Übergangsregelungen und Übergangsmandate besonders wichtig.

Für Pfarrgemeinderäte, Pfarreienräte, Pfarreienräte Direkt, Kirchengemeinderäte und Verbandsvertretungen sind sogenannte Übergangsmandate vorgesehen. Das Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode sieht vor, dass „die amtierenden Räte ihre Geschäfte ungeachtet des Ablaufs der Amtszeit bis zur rechtsverbindlichen Aufhebung der betroffenen Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften fortführen“. So entsteht das sogenannte Übergangsmandat.

Damit ist zunächst nur ausgesagt, dass die Arbeitsfähigkeit der Gremien bis zur Errichtung der neuen Pfarrei sichergestellt ist – und zwar ohne Neuwahlen. Angesichts des zeitlichen und finanziellen Aufwands wären Neuwahlen für einen eher kurzen Zeitraum unverhältnismäßig. Andererseits arbeiten die Gremien weiter auf der Basis einer rechtlichen Regelung durch den Bischof.

Persönliche Auseinandersetzung erwünscht

Mit diesem gesetzlichen Übergangsmandat ist nicht verbunden, dass Gremienmitglieder ihr Mandat ungefragt verlängern sollen oder müssen. Deshalb hat der Generalvikar sich an die Mitglieder der Räte in diesen Pfarreien und Kirchengemeinden gewandt und sie gebeten, sich persönlich und bewusst mit der Frage auseinanderzusetzen, ob sie ein solches Übergangsmandat annehmen wollen und können.

Die Nutzung dieses „Ausnahmefall Übergangsmandats“ ist nach Prüfung aller Alternativen der beste und unaufwändigste Weg, eine stabile Gremiensituation im Übergang zu sichern: Das gesetzliche Übergangsmandat gewährleistet die Handlungsfähigkeit der jetzigen Pfarreien bis zur Errichtung der neuen Pfarreien.

Im Übergang zu den Pfarreien der Zukunft helfen starke Gremien sehr. Eine der wichtigsten Aufgaben im Zugehen auf diese neuen Pfarreien wird die Wahl des ersten Rates der Pfarrei sein, der ja von einer Wahlversammlung der amtierenden Räte gewählt werden wird.

Natürlich kann jede und jeder, der oder die die Arbeit in einem Gremium nicht fortsetzen will, das Engagement in legitimer Weise als beendet erklären. Dazu haben die Gremien einen Brief des Generalvikars mit einem entsprechenden Formular erhalten.

Gut zu wissen!

Warum lohnt es sich für Gremienmitglieder der Pfarreien, die 2021 starten, das Übergangsmandat anzunehmen?

Für die Pfarreien, die 2021 gegründet werden und deren Räte jetzt in eine Zeit mit Übergangsmandaten gehen: Wenn Räte geschlossen zurücktreten, gehören sie im kommenden Jahr auch nicht zur Wahlversammlung, wenn der erste Rat der Pfarrei gewählt wird. Das sollte zu bedenken gegeben werden bei der Diskussion um die Übernahme des Übergangsmandates.

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