Das hier vorliegende Haushaltssicherungskonzept informiert über die Hintergründe und nötigen Maßnahmen. Um die zielkonforme Umsetzung sicherzustellen, werden die bestehenden Instrumente und Strukturen zur Steuerung und Prognose angepasst und weiterentwickelt.
Wir stehen im Bistum Trier vor großen Herausforderungen: Bereits seit mehreren Jahren schließen wir die jeweiligen Geschäftsjahre mit finanziellen Verlusten ab. Das führt dazu, dass unsere Rücklagen schmelzen.
Die Gründe für das Defizit sind hinlänglich bekannt: Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus, die Taufzahlen sinken und auch der demografische Wandel trifft uns stark. All das führt zu rückläufigen Einnahmen aus der Kirchensteuer. Hinzu kommen steigende Kosten, unter anderem im Personalbereich oder in der Baubranche.
Wir wollen handeln: Um als Kirche im Bistum Trier handlungsfähig zu bleiben und auch weiterhin für die Menschen da sein zu können, haben wir 2021/2022 ein Konzept zur Haushaltssicherung erarbeitet, dass alle Bereiche in den Blick nimmt und Maßnahmen beschreibt, wie ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden kann. Dabei orientiert sich das Konzept an den Schwerpunkten, die die Diözesansynode (2013-2016) festgelegt hat.
Das Haushaltssicherungskonzept wurde im Oktober 2022 vorgelegt und wird seitdem schrittweise evaluiert, angepasst und umgesetzt.