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Supervision für ehrenamtlich Engagierte

Manchmal gibt es im Ehrenamt Situationen, die nachklingen oder Fragen aufwerfen. Dinge, die man nicht einfach abhaken kann. Supervision bietet die Möglichkeit, darauf zu schauen – in Ruhe und gemeinsam.

Vielleicht kennen Sie solche oder ähnliche Momente:

  • Wenn Gespräche und Begegnungen aus Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit Sie länger beschäftigen und Sie nicht so leicht loslassen...
  • Wenn Sie an Grenzen kommen und nicht genau wissen, wie es weitergehen kann...
  • Wenn Sie Konflikte erleben und einen guten Weg damit finden möchten...
  • Wenn Sie sich fragen, wie Sie Ihre Aufgabe gut und stimmig gestalten können....
  • Wenn Sie sich fragen, wie Sie auch mit den Belastungen, die ein ehrenamtliches Engagement mit sich bringen kann, gut um gehen können...
  • Wenn Sie auf der Suche sind nach einer guten Balance zwischen “Alltag” und Ehrenamt ...
  • Wenn Sie sich fragen, ob Sie eine neue Aufgabe im Ehrenamt übernehmen möchten und wie Sie diese gestalten könnten...

Dann kann Supervision ein guter Ort für Sie sein.

Supervision ist ein geschützter Raum, in dem Sie über Ihre Erfahrungen im ehrenamtlichen Engagement sprechen können. Hier dürfen Fragen, Unsicherheiten und auch Belastungen ihren Platz haben. Gemeinsam schauen wir auf das, was Sie bewegt: auf Begegnungen mit Menschen, auf Herausforderungen und auf das, was gut gelingt.

Supervision hilft dabei, die eigene Rolle klarer zu sehen, neue Perspektiven zu entwickeln und wieder gestärkt in die Aufgabe zurückzugehen. Sie unterstützt Sie darin, gut für andere da zu sein – und dabei auch sich selbst im Blick zu behalten. 

Eine Supervisionssitzung beginnt ganz einfach: Sie kommen an und erzählen, was Sie gerade beschäftigt. Es gibt kein festes Programm – Sie bringen das mit, was für Sie wichtig ist.

Gemeinsam schauen wir auf Ihre Situation. Es ist Raum, in Ruhe zu erzählen, und es werden Fragen gestellt, die helfen können, die Dinge zu sortieren. Oft entstehen dabei neue Blickwinkel, kleine Schritte und Ideen, die weiterführen.

Alles, was Sie sagen, bleibt vertraulich. Die Atmosphäre ist offen, respektvoll und ohne Bewertung. So kann ein Raum entstehen, in dem Sie sich aufgehoben fühlen – und gestärkt wieder gehen.

Sie stellen einfach einen Antrag auf Supervision. Dann erhalten Sie zeitnah eine Rückmeldung. Gemeinsam schauen wir, wer für Sie ein geeigneter Supervisor/Supervisorin sein könnte.

Wenn Sie unsicher sind, ob Supervision für Sie das richtige Angebot ist, dann können Sie sich an unsere Ansprechpersonen wenden.

Auf ihrem Supervisionsweg begleiten Sie Mitglieder der Fachgruppe Supervision & Coaching. Alle haben eine qualifizierte Weiterbildung als Supervisor/Supervisorin absolviert. Einige arbeiten in der Pastoral – andere in den Lebensberatungsstellen des Bistums.

Für ehrenamtlich Engagierte des Bistums ist Supervision kostenfrei. In der Regel werden zunächst bis zu 5 Sitzungen vereinbart.

Gruppen- und Teamsupervision sind möglich. Ehrenamtlich Engagierte und Hauptamtliche können auch gemeinsam eine Supervisionsgruppe bilden. Entscheidend ist dabei immer der Wunsch der Beteiligten und die Situation vor Ort. 
Auch hier gilt, dass alles, was in der Gruppe besprochen wird, vertraulich bleibt.

Wenn Sie bereits eine Gruppe/ein Team sind, können Sie in dieser Konstellation, Supervision beginnen und eine Supervisionsgruppe gründen. Wenn Sie im Moment (noch) alleine sind, können wir gemeinsam schauen, ob es eine geeignete Supervisionsgruppe in Ihrer Region gibt, der Sie sich anschließen können.

Wenn Sie sich fragen, ob Gruppen-/Teamsupervision für Sie das passende Angebot sein könnte, melden Sie sich bei uns.

Wenn Sie noch unsicher sind, ob Supervision das richtige Angebot für Sie oder Ihre Gruppe ist, dann beraten wir Sie gerne unverbindlich und kostenlos.

Ihre Ansprechpartner*innen

Andrea  Tröster Andrea  Tröster

Andrea Tröster

Leiterin der Fachgruppe Supervision und Coaching

Auch die Engagemententwickler*innen des jeweiligen Pastoralen Raums stehen als Ansprechpartner*innen zur Verfügung.